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AfD: Permanente Erweiterung der EU überfordert Mitgliedsstaaten

Archivmeldung vom 24.10.2013

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 24.10.2013 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Alexander Gauland Bild: Alternative für Deutschland (AfD)
Alexander Gauland Bild: Alternative für Deutschland (AfD)

"Anstatt schon wieder über eine Erweiterung der EU zu fabulieren, sollte sich Barosso lieber Gedanken darüber machen, wie man die enormen Probleme innerhalb der EU in den Griff bekommen wolle", so kommentiert Alexander Gauland, stellvertretender Sprecher der Alternative für Deutschland, die jüngsten Planspiele des EU-Kommissionspräsidenten, Manuel Barosso, alle Balkanstaaten in die Europäische Union aufzunehmen.

Dabei denke er gar nicht allein an die ausufernden Staatsschulden nahezu aller Mitgliedstaaten, an die Massenarbeitslosigkeit in den Südländern oder an die nach wie vor völlig ungelöste und von der EU in ihren Ursachen auch nicht verstandene Eurokrise, sondern ebenso an das Demokratiedefizit der EU-Institutionen sowie den enormen Bürokratieapparat der EU und dessen Verschwendungssucht, so Gauland weiter.

Auch seien die EU-Mitgliedsstaaten schon jetzt mit der Integration von Ländern wie Bulgarien oder Rumänien überfordert. Dieses Problem werde erst 2014 vollständig sichtbar, wenn auch für diese Länder volle Freizügigkeit innerhalb der EU gelte. Zudem ignoriere Barosso vollständig die Frage der Finanzierung: "Mit jeder Erweiterung der EU wuchs die Zahl der Nettoempfänger und die Nettozahler wurden weniger. Dies kann auf Dauer nicht gut gehen." Manchmal sei es schwer, sich des Eindrucks zu erwehren, dass in der EU-Kommission der Glaube herrsche, Deutschland könne und werde am Ende schon für alles zahlen, so der stellvertretende AfD-Sprecher abschließend.

Quelle: Alternative für Deutschland (ots)

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