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Hongkonger Protest-Anführer fordert von Merkel Unterstützung

Archivmeldung vom 10.10.2014

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 10.10.2014 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Joshua Wong (2013)
Joshua Wong (2013)

Foto: 西鐵頭等
Lizenz: CC-BY-SA-3.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Der Hongkonger Protest-Anführer Joshua Wong hat vor den am Freitag stattfindenden deutsch-chinesischen Regierungskonsultationen von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) Unterstützung für die Demonstrationen gefordert.

"Es wäre sehr hilfreich für uns, wenn Kanzlerin Merkel die Demonstrationen heute bei ihrem Treffen mit dem chinesischen Ministerpräsidenten anspricht. Nur wenn Deutschland, Europa und die ganze Welt Druck auf China machen und für uns Solidarität zeigen, haben unsere Proteste eine Chance", sagte Wong der "Bild"-Zeitung. "Wir wollen freie und demokratische Wahlen in Hongkong ohne eine Einmischung Pekings."

Wong sagte weiter, dass Deutschland nicht allein wirtschaftliche Aspekte im Zusammenhang mit China in den Vordergrund stellen dürfe. Der Protestanführer erklärte gegenüber der Zeitung: "Ich denke, dass ein Land wie Deutschland sich für Demokratie und Freiheit einsetzen sollte. Und das auch mit deutlichen Worten ansprechen kann. Wir haben bisher zu wenig Unterstützung von Politikern aus dem Westen bekommen."

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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