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Bericht: Weißes Haus dementiert Maskenklau

Archivmeldung vom 04.04.2020

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 04.04.2020 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Das Weiße Haus. Bild: UpstateNYer / wikipedia.org
Das Weiße Haus. Bild: UpstateNYer / wikipedia.org

Das Weiße Haus hat Vorwürfe aus Berlin zurückgewiesen, die USA hätten in Bangkok für die Bundeshauptstadt bestellte Schutzmasken beschlagnahmt. Auf Anfrage des Nachrichtenportals T-Online hieß es von der US-Regierungszentrale, die USA hätten keinerlei Masken, die in ein anderes Land geliefert werden sollten, beschlagnahmt oder an sich genommen.

Ein hoher Regierungsbeamter sprach bei den Vorwürfen von Desinformation, die "komplett falsch" sei. Die USA würden selbst große Mengen an medizinischem Material im Lande produzieren. Beim Kauf von Materialien aus anderen Staaten beschreite man die "angemessenen Kanäle".

Laut Berliner Innensenat hatten die USA in Thailand eine Lieferung von 200.000 Schutzmasken abgefangen, welche die Berliner Polizei bestellt und bezahlt hatte. Die medizinischen Masken der Kategorie FFP-2 eines US-Herstellers seien in Bangkok konfisziert worden, erklärte der Berliner Innensenator Andreas Geisel (SPD). Der Senator kritisierte das Vorgehen der US-Behörden als einen "Akt moderner Piraterie".

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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