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Kiew kündigte neue Schiffspassage durch die Straße von Kertsch an

Archivmeldung vom 19.12.2018

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 19.12.2018 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Straße von Kertsch
Straße von Kertsch

Foto: FlickreviewR
Lizenz: CC BY-SA 2.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Kiew plant eine neue Passage für ukrainische Schiffe durch die Straße von Kertsch, verkündete der Sekretär des nationalen Sicherheits- und Verteidigungsrats der Ukraine Olexander Turtschynow gegenüber der BBC. Das russische Außenministerium bezeichnete seine Worte als „absolut unverantwortlich“. Dies schreibt das russische online Magazin "Sputnik".

Weiter heißt es auf der deutschen Webseite des Magazins: "„Wir schlagen unseren Partnern auch vor, an dieser Passage von den ukrainischen Schwarzmeerhäfen zu den ukrainischen Asowschen Meerhäfen teilzunehmen“, fügte Turtschynow hinzu. Wenn die Ukraine anhalten und sich zurückziehen würde, würde Russland tatsächlich das Asowsche Meer erobern, der Welt die selbsternannten neuen Seegrenzen im Schwarzen Meer vorstellen und die Besetzung der Krim de facto legalisieren, so der Sekretär.

Er bestätigte auch, dass die ukrainischen Behörden Vertreter der OSZE und anderer internationaler Organisationen dazu einladen würden, sich an der Überfahrt von der Straße von Kertsch zu beteiligen. „Bisher hat eine solche Initiative keine Antwort erhalten. Ich hoffe jedoch, dass sie während der nächsten Passage ukrainischer Kriegsschiffe durch die Straße von Kertsch ihre Beobachter zu uns schicken werden“, erwiderte Turtschynow.

Im russischen Außenministerium wurden Turtschynows Worte bereits als „absolut unverantwortlich“ bezeichnet. „Dies ist nur eine weitere Provokationsanzeige. Das ist absolut unverantwortlich und wird die Situation nur verschlimmern, obwohl viele Partner der Ukraine einen wirklichen Deeskalationsversuch unternehmen“, sagte die Pressesprecherin Maria Sacharowa während des letzten Briefings und bezeichnete Provokationen als „Visitenkarte der ukrainischen Behörden“.

Der russische Außenminister, Sergej Lawrow, hatte zuvor angekündigt, dass die Ukraine für Ende Dezember eine bewaffnete Provokation an der Grenze zu Russland plane.

Die russische Küstenwache hatte am 25. November drei ukrainische Schiffe aufgebracht und die 24-köpfige Besatzung, darunter mindestens zwei Geheimdienstler, festgesetzt. Die Schiffe, die Waffen an Bord hatten, wollten ins Asowsche Meer fahren, ohne dass die Durchfahrt zuvor beim russischen Grenzschutz angemeldet worden war.

Die Schiffe mit abgeschalteten Transpondern drangen unerlaubt in das russische Hoheitsgebiet ein und reagierten nicht auf Warnungen der russischen Seite, dass sie die Staatsgrenze verletzt hätten.

Der russische Präsident, Wladimir Putin, bezeichnete den Vorfall als geplante Provokation, die Petro Poroschenko genutzt hätte, um in der Ukraine im Vorfeld der Präsidentschaftswahlen das Kriegsrecht zu verhängen."

Quelle: Sputnik (Deutschland)

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