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Gewalt in Nahost: Deutsche Politiker skeptisch bis ablehnend zu internationaler Friedenstruppe

Archivmeldung vom 14.06.2007

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 14.06.2007 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Jens Brehl

Der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses des Bundestages, Ruprecht Polenz (CDU), lehnt eine deutsche Beteiligung an einer internationalen Friedenstruppe in den Palästinensergebieten ab. "Ich glaube nicht, dass man Deutschland danach fragen würde", sagte er der in Halle erscheinenden "Mitteldeutschen Zeitung" (Freitag-Ausgabe).

"Und ich glaube auch nicht, dass wir dafür geeignet wären." Generell, so Polenz weiter, "würde es sehr darauf ankommen, wie das Mandat aussähe und welche Länder bereit wären, sich mit eigenen Truppen zu beteiligen. Das ist sicherlich eine außerordentlich komplexe und schwierige Aufgabe, die sich die Vereinten Nationen da vornehmen würden."

Der stellvertretende Vorsitzende der FDP-Bundestagsfraktion, Werner Hoyer, sagte dem Blatt aus Halle: "Ich finde den Vorschlag des Generalsekretärs der Vereinten Nationen nicht sehr überzeugend. Es ginge ja überhaupt erstmal darum, Frieden zu schaffen." Und Europäer kämen für eine solche Friedenstruppe nicht in Betracht. "Das könnten nur die arabischen Nachbarn machen."

Quelle: Pressemitteilung Mitteldeutschen Zeitung

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