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Ehemalige Planungsstabschefs appellieren in der ZEIT: Die Bundeswehr in Afghanistan braucht ein robustes Mandat gegen Opiumanbau

Archivmeldung vom 21.06.2007

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 21.06.2007 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Jens Brehl

Der ehemalige Leiter des Planungsstabes im Verteidigungsministerium, Ulrich Weisser, fordert ein erweitertes Mandat für den Bundeswehreinsatz in Afghanistan.

"Das Mandat für die Bundeswehr muss robuster werden, sonst werden mit großer Sicherheit noch mehr deutsche Soldaten sterben", schreibt Weisser zusammen mit dem Ex-Diplomaten Frank Elbe in einem Beitrag für die ZEIT. Elbe war zuletzt Leiter des Planungsstabes im Auswärtigen Amt.

Das Haupthindernis für eine Stabilisierung Afghanistans sei das Zusammenwirken von Taliban-Milizen mit örtlichen Drogenbaronen. "Eine Strategie für die Befriedung Afghanistans muss deshalb offensive Drogenbekämpfung und Entwicklungsarbeit miteinander verknüpfen", schreiben Weisser und Elbe.

Bislang ist es der Bundeswehr in Afghanistan nicht erlaubt, gegen Drogenkartelle vorzugehen.

"Der Drogenanbau ist mit allen Mitteln zu zerschlagen", fordern die beiden Sicherheitsexperten. "Die Nato darf nicht Opiumfelder schützen, sondern muss sie verbrennen."

Quelle: Pressemitteilung DIE ZEIT

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