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USA planen humanitäre Luftabwürfe in Gaza

Archivmeldung vom 02.03.2024

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 02.03.2024 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Gaza-Streifen Bild: UN Office for the Coordination of Humanitarian Affairs
Gaza-Streifen Bild: UN Office for the Coordination of Humanitarian Affairs

US-Präsident Joe Biden hat am Freitag angekündigt, die Bevölkerung im Gazastreifen künftig auch mit dem Abwurf von Hilfsgütern aus der Luft unterstützen zu wollen. "Wie der Präsident soeben angekündigt hat, werden die Vereinigten Staaten in Abstimmung mit unseren internationalen Partnern, insbesondere mit Jordanien, Hilfsgüter aus der Luft in Gaza abwerfen", ergänzte der Kommunikationsbeauftragte des Weißen Hauses für nationale Sicherheit, John Kirby.

"In den kommenden Tagen werden wir auch unsere Bemühungen nochmals verdoppeln, einen humanitären Seekorridor zu eröffnen, um humanitäre Hilfsgüter auf dem Seeweg zu liefern." Mit den Luftabwürfen sollen erklärtermaßen die Hilfslieferungen mit Lastwagen ergänzt werden. Bodenlieferungen seien nach wie vor der effektivste Weg, um große Mengen an Hilfsgütern zu transportieren, so Kirby. Es sei "extrem schwierig, in einer so dicht besiedelten Umgebung wie in Gaza einen Abwurf durchzuführen". Man wolle so nah wie möglich an die Menschen in Not herankommen, ohne dass diese dabei in Gefahr geraten. Daher müsse man von Abwurf zu Abwurf dazulernen. Die Ankündigung der Luftabwürfe kommt kurz nach dem Tod von Menschen bei einer Verteilung von Hilfsgütern in Gaza am Donnerstag. Die genauen Abläufe des Vorfalls können nicht unabhängig geprüft werden. 

Das israelische Militär spricht von einer Massenpanik und davon, dass israelische Soldaten Warnschüsse in die Luft abgegeben hätten. Das Gesundheitszentrum in Gaza spricht von über 100 Toten. Der palästinensische Botschafter bei den Vereinten Nationen, Riyad Mansour, spricht von gezielten, systematischen Tötungen. Einen Zusammenhang der neuen humanitären Strategie mit der Eskalation bei der Verteilung von Hilfsgütern will Kirby nicht sehen. Man habe bereits seit längerer Zeit an den Plänen für Luftabwürfe gearbeitet. Das Ereignis unterstreiche "die Notwendigkeit, weiterhin alternative Wege und Mittel zu finden, um humanitäre Hilfe nach Gaza zu bringen", so der Sprecher des Weißen Hauses. Man habe Israel gebeten, das Ereignis zu untersuchen.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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