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Hofreiter: "Seehofer zündelt am Projekt Europa"

Archivmeldung vom 14.11.2013

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 14.11.2013 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Doris Oppertshäuser
Bild: Gerd Altmann / pixelio.de
Bild: Gerd Altmann / pixelio.de

Der Fraktionschef der Grünen im Bundestag, Anton Hofreiter, hat CSU-Chef Horst Seehofer vorgeworfen, am Projekt Europa zu zündeln. "Die CSU kann es sich nicht verkneifen und bedient weiterhin antieuropäische Ressentiments", sagte Hofreiter am Donnerstag mit Blick auf einen Bericht von "Spiegel Online", wonach die Christsozialen den Euro-Ländern, die die Stabilitätskriterien des Maastrichter Vertrags auf absehbare Zeit nicht erfüllen können, die Möglichkeit geben wollen, den Euro-Raum vorübergehend zu verlassen.

"Den Austritt von Ländern aus dem Euro weiter offen zu halten, hintertreibt die europäische Krisenpolitik, verlängert die Krise selbst und schadet damit auch deutschen Interessen", erklärte Hofreiter. Die CSU bringe sich damit selbst in die Gesellschaft der europäischen Rechtspopulisten, so der Fraktionsvorsitzende der Grünen weiter. "Horst Seehofer zündelt am Projekt Europa."

Auch Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) wurde von Hofreiter attackiert: "Angela Merkel übt sich in dem, was sie am besten kann: Hände falten und schweigen." Die Kanzlerin müsse die CSU "sofort stoppen", forderte der Grünen-Politiker. "Seehoferschen Populismus kann sich Deutschland vielleicht bei der Maut-Diskussion leisten, aber ganz sicher nicht in der Euro-Politik."

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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