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Altmaier will Handelsabkommen mit den USA bis zum Sommer

Archivmeldung vom 31.03.2018

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 31.03.2018 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Peter Altmaier am 6. Dezember 2016 in Essen
Peter Altmaier am 6. Dezember 2016 in Essen

Foto: Olaf Kosinsky
Lizenz: CC BY-SA 3.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Im Handelskonflikt mit den USA sucht Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) nach einer schnellen Einigung. "Ich bin zuversichtlich, dass die EU und die USA bis zum Sommer zu einem vernünftigen Kompromiss finden können", sagt Altmaier in einem Gespräch in der aktuellen Ausgabe des "Spiegel".

Man sei sich mit der US-Administration einig, gemeinsam gegen Überkapazitäten auf dem weltweiten Stahlmarkt vorzugehen, die ihren Ausgangspunkt auch in China hätten. "Wir suchen nach einer einheitlichen Linie im Kampf gegen Dumpingpreise und den Diebstahl geistigen Eigentums. Und wir wollen Lösungen finden, die mit internationalen Handelsregeln vereinbar sind", so Altmaier. Eine Neuauflage der Verhandlungen um das transatlantische Freihandelsabkommen TTIP hält der Christdemokrat für "unrealistisch".

Er will allerdings auf den US-Präsidenten Donald Trump zugehen, der den Streit um Exportüberschüsse Deutschlands mit den Militärausgaben verbindet. Altmaier fühlt sich dem Ziel der Bundesregierung verpflichtet, das Verteidigungsbudget in Richtung von zwei Prozent des Bruttosozialproduktes zu erhöhen. "Ich habe meinen Gesprächspartnern in Washington zugesichert, dass ich mich auch als Wirtschaftsminister für dieses Ziel einsetzen werde", bekräftigt Altmaier im "Spiegel".

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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