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Iran zieht "rote Linien" für umfassendes Atomabkommen

Archivmeldung vom 19.12.2013

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 19.12.2013 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Doris Oppertshäuser
Karte mit den wichtigsten Standorten der iranischen Atompolitik. Bild: WEBMASTER at de.wikipedia
Karte mit den wichtigsten Standorten der iranischen Atompolitik. Bild: WEBMASTER at de.wikipedia

Der Iran zieht "rote Linien" für ein umfassendes Abkommen über sein Atomprogramm, das die fünf UN-Vetomächte sowie Deutschland (P5+1) im kommenden Jahr mit Teheran aushandeln wollen. "Die Anreicherung auf iranischem Territorium an sich ist eine solche rote Linie. Wir werden auch kein Uran außer Landes bringen. Und auch die Forderung, irgendwelche Anlagen zu schließen, ist eine rote Linie", sagte Abbas Araghchi, Atom-Unterhändler und stellvertretender Außenminister in der Regierung von Präsident Hassan Rohani, der "Süddeutschen Zeitung".

Mit Blick auf die im kommenden Jahr anstehenden Verhandlungen über ein langfristiges Atomabkommen erklärte Araghchi, er rechne damit, dass diese "sehr schwierig" werden. "Aber es ist nicht unmöglich, wenn beide Seiten guten Willens sind." Eine der schwierigsten Fragen werde die nach den Grenzen für die iranische Urananreicherung sein, so der Atom-Unterhändler weiter. "Darüber müssen sich beide Seiten einigen, auch für welchen Zeitraum diese Begrenzungen gelten sollen." Überdies sei die Überwachung des iranischen Atomprogramms ebenfalls eine sehr schwierige Frage, sagte Araghchi. "Am Ende muss der Deal fair sein, sonst wird er nicht akzeptiert werden, weder vom iranischen Volk noch von der politischen Führung."

Die P5+1 und der Iran hatten im November in Genf vereinbart, dass Teheran sein Atomprogramm für sechs Monate einfriert und im Gegenzug begrenzte Erleichterungen bei den Sanktionen erhält. Das Interimsabkommen sieht unter anderem vor, dass der Iran seine Urananreicherung nicht weiter ausbaut und den Bau eines Schwerwasserreaktors in Arak stoppt.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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