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Ford-Chef Europa warnt vor No-Deal-Brexit

Archivmeldung vom 23.11.2020

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 23.11.2020 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Bild: Jeff Djevdet, on Flickr CC BY-SA 2.0
Bild: Jeff Djevdet, on Flickr CC BY-SA 2.0

Der Europa-Chef des Automobilherstellers Ford, Stuart Rowley, warnt vor massiven wirtschaftlichen Schäden eines "No-Deal-Brexit". Es sei "absolut entscheidend", dass die EU und Großbritannien sich auf ein Handelsabkommen einigten, "das ohne gegenseitige Zölle auskommt", schreibt Rowley in einem Gastbeitrag für den "Kölner Stadt-Anzeiger".

Ein "No Deal" würde die wirtschaftliche Misere verstärken und der Hoffnung auf einen Aufschwung Fußfesseln anlegen, so Rowley weiter. Speziell die Automobilindustrie wäre hiervon betroffen. "Ein Handelsvertrag könnte einige jener Störungen abfedern, die der Austritt Großbritanniens aus dem EU-Binnenmarkt verursachen würde, und mit einem Verzicht auf gegenseitige Zölle das für 2021 erwartete Wiederanziehen des Handels ermöglichen."

Schätzungen besagen, dass Großbritannien bei einem "No Deal"-Szenario 1,5 Prozent seines Bruttosozialprodukts einbüßen könnte. Dies entspräche einem Rückgang um 42 Milliarden Euro. Die EU-Länder würden 0,5 Prozent ihres Bruttosozialproduktes oder rund 69 Milliarden Euro verlieren.

"Deshalb möchten wir die Regierungen in ganz Europa ermutigen, Stärke zu beweisen und den freien Handel als zentralen Lösungsansatz dafür zu erkennen, den in diesem Jahr verlorenen wirtschaftlichen Boden wieder zurückgewinnen", so Rowley.

Als Positivbeispiel nannte der britische Manager das EU-Handelsabkommen mit Mexiko. Es habe 2018 einen Austausch von Waren in Höhe von 61 Milliarden Euro und Dienstleistungen im Wert von 17 Milliarden Euro ermöglicht. "Hochrechnungen besagen, dass jede Milliarde Euro, die aus der EU im Rahmen dieses Vertrags in das mittelamerikanische Land exportiert wird, 14 000 Arbeitsplätze sichert. Mit der vorläufigen Umsetzung des erweiterten Abkommens kann Mexiko sein Handelsaufkommen weiter ausweiten und neue Möglichkeiten in der EU schaffen. Es sollte alles unternommen werden, um diesen Vertrag umzusetzen."

Quelle: Kölner Stadt-Anzeiger (ots)

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