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Martin Schulz (SPD) fordert EU-Quoten für Flüchtlinge

Archivmeldung vom 13.05.2015

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 13.05.2015 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Martin Schulz Bild: spd.de
Martin Schulz Bild: spd.de

Der Präsident des Europäischen Parlamentes, Martin Schulz (SPD), hat das geplante Quotensystem für die Verteilung von Flüchtlingen in Europa verteidigt.

Schulz sagte am Mittwoch im rbb-infoRadio, die großen Flüchtlingsströme müssten gerechter zwischen allen EU-Mitgliedsstaaten aufgeteilt werden:

"Wenn wir uns das genauer anschauen, sind das zur Zeit vier Länder, die die Hauptlast tragen. Ich glaube, 90 Prozent aller Flüchtlinge werden in 10 Ländern aufgenommen. 18 weitere Länder tun gar nichts. Deshalb wird dieses Quotensystem die Mitgliedsstaaten auch verpflichten, gleiche Standards einzuführen."

Schulz warf einigen Mitgliedsländern vor, mit ihrer Ablehnung des Quotensystems die Gemeinschaft zu behindern: "Jetzt wird sichtbar, warum die Gemeinschaftsorgane hier in Brüssel behindert werden: weil nämlich einige Mitgliedsländer ziemlich kühl ihre nationalen Interessen verfolgen. Ich hoffe, dass das jetzt mal sichtbar wird und ich hoffe auch, dass es eine qualifizierte Mehrheit gibt."

Das vollständige Interview können Sie hier nachhören: http://www.inforadio.de/programm/schema/sendungen/int/201505/13/219941.html

Quelle: Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb) (ots)

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