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Sergei Lawrow: Westen kann Vereinbarungen zu Syrien nicht erfüllen

Archivmeldung vom 14.10.2013

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 14.10.2013 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Sergei Lawrow (2010)
Sergei Lawrow (2010)

Foto: Сайт Правительства Российской Федерации
Lizenz: CC-BY-3.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Der Verzicht des Syrischen Nationalen Rates auf die Teilnahme an der internationalen Syrien-Friedenskonferenz zeuge von der Unfähigkeit des Westens, die mit Russland getroffenen Vereinbarungen zu Syrien zu erfüllen, erklärte der russische Außenminister Sergej Lawrow. Das berichtet Radio "Stimme Russlands" in einem heutigen Beitrag.

"Die Erklärung von Herrn Sabra, der den Syrischen Nationalrat leitet, bestätigt noch einmal, dass es für uns notwendig ist, die Konferenz so bald wie möglich abzuhalten. Das größte Hindernis auf diesem Weg ist derzeit die Unfähigkeit unserer Partner, die syrische Opposition an den Verhandlungstisch zu bringen", sagte der Minister.

John Kerry: Assads Rücktritt ist Bedingung für Friedensverhandlungen

Eine Syrien-Friedenskonferenz sei ohne Bildung einer Übergangsregierung im Land unmöglich, erklärte der US-Außenminister John Kerry. Seiner Meinung nach solle der aktuelle syrische Präsident Baschar al-Assad zurücktreten.

"Wir glauben, dass der Präsident Assad seine Legitimität, die erforderlich ist, um Menschen zusammenzubringen, eingebüßt hat. Für die Schaffung des Friedens im Land ist eine Übergangsregierung notwendig", sagte Kerry nach einem Treffen mit dem UN-Sondergesandten in Syrien, Lakhdar Brahimi.

Zugleich drückte der US-Außenminister die Hoffnung aus, dass der Termin der Friedensgespräche in Genf so bald wie möglich festgelegt werde.

Quelle: Text „Stimme Russlands"

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