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Nach Hollande-Vorschlag: Rösler lehnt Einführung von Eurobonds ab

Archivmeldung vom 18.10.2012

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 18.10.2012 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Manuel Schmidt
Dr. Philipp Rösler Bild: Fdp nds / de.wikipedia.org
Dr. Philipp Rösler Bild: Fdp nds / de.wikipedia.org

Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) hat den Vorschlag des französischen Staatspräsidenten François Hollande zurückgewiesen, die Staatsschulden in Europa schrittweise zu vergemeinschaften und sogenannte Eurobonds einzuführen.

Die Krise im Euro-Raum sei vor allem eine Vertrauenskrise. Um aber Vertrauen zurückzugewinnen, "brauchen wir zweierlei: eine solide Haushaltspolitik und Strukturreformen, die eine klare Wachstumsperspektive aufzeigen", sagte Rösler der "Süddeutschen Zeitung" (Freitagausgabe). Wenn das, was notwendig sei, getan werde, werde Europa gestärkt aus dieser Krise hervorgehen. "Das Wachstumspotenzial Europas heben wir aber nicht durch die Vergemeinschaftung von Schulden", betonte der Minister, der zugleich FDP-Vorsitzender ist.

"Und es hilft den Krisenländern auch nicht, wenn wir die Wettbewerbsfähigkeit der stärkeren Länder schwächen", sagte Rösler mit Blick auf die Forderung Hollandes, Staaten wie Deutschland müssten über höhere Löhne den heimischen Konsum ankurbeln.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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