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Italien: Zusammenstöße bei Demonstrationen gegen Arbeitsmarktreformen

Archivmeldung vom 13.12.2014

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 13.12.2014 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Bild:  Ivan Crivellaro, on Flickr CC BY-SA 2.0
Bild: Ivan Crivellaro, on Flickr CC BY-SA 2.0

Bei Protesten gegen die Arbeitsmarktreformen von Italiens Ministerpräsident Matteo Renzi ist es am Freitag in mehreren italienischen Städten zu Zusammenstößen zwischen Polizei und Demonstranten gekommen. Dabei wurden in Mailand und Turin mindestens 13 Polizisten verletzt, zahlreiche Demonstranten wurden festgenommen, berichtet die italienische Nachrichtenagentur Ansa. Demonstranten hätten Absperrungen überwunden, die Polizei habe Tränengas eingesetzt.

An den Protesten beteiligten sich nach Angaben der beiden größten Gewerkschaftsbündnisse Cgil und Uil mehrere Hunderttausend Menschen in über 50 Städten. Cgil und Uil hatten für den Freitag zu einem Generalstreik aufgerufen. Betroffen war vor allem der Nahverkehr, der in Rom zum Teil zum Erliegen kam. Aber auch Bahn- und Flugverbindungen wurden bestreikt, es kam zu zahlreichen Ausfällen. Auch Verwaltungen, Schulen und Krankenhäuser waren von dem Streik betroffen.

Renzi will mit seiner Arbeitsmarktreform für Wachstum im Land sorgen. Die in der vergangenen Woche vom Parlament verabschiedete Reform sieht unter anderem eine Lockerung des Kündigungsschutzes vor.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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