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Spiegel: G8 bereiten Treffen ohne Russlands vor

Archivmeldung vom 15.03.2014

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 15.03.2014 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Die Gruppe der Acht, allgemein als G8 bezeichnet, ist ein Zusammenschluss einiger der größten Industrienationen der Welt. Dem Gremium gehören die USA, das Vereinigtes Königreich, Kanada, Japan, Frankreich, Deutschland und Italien (G7) sowie Russland an.
Die Gruppe der Acht, allgemein als G8 bezeichnet, ist ein Zusammenschluss einiger der größten Industrienationen der Welt. Dem Gremium gehören die USA, das Vereinigtes Königreich, Kanada, Japan, Frankreich, Deutschland und Italien (G7) sowie Russland an.

Foto: wikipedia
Lizenz: GFDL
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Wegen der Krise um die Ukraine droht Russland seinen Status als G-8-Mitgliedsland zu verlieren. Die sieben wichtigsten Industriestaaten (G 7) bereiteten derzeit ein Treffen ohne Russland vor, berichtet das Hamburger Nachrichtenmagazin "Der Spiegel".

Die britische Regierung habe London als alternativen Treffpunkt für den Gipfel vorgeschlagen. Dies sei bei den anderen Mitgliedern der Gruppe, zu denen die USA, Deutschland, Japan, Kanada, Italien und Frankreich gehören, auf Wohlwollen getroffen. Ursprünglich sollte das G-8-Treffen im russischen Sotschi stattfinden, einige Staaten haben bereits die Vortreffen der Konferenz abgesagt und ihre Teilnahme von der weiteren Entwicklung in der Ukraine abhängig gemacht. Falls der russische Präsident Wladimir Putin im Streit um die Besetzung der Krim nicht einlenke, will Berlin auch die für April in Leipzig geplanten deutsch-russischen Regierungskonsultationen absagen. Allenfalls eine "kleines, frostiges Format" sei denkbar, heißt es in der Bundesregierung.

"Unter den gegenwärtigen Umständen hätte alles andere keinen Sinn." Führende deutsche Wirtschaftsvertreter warnten unterdessen vor einem Handelskrieg mit Russland. "Ich mache mir große Sorgen, dass wir eine Eskalationsspirale von Sanktionen und Gegensanktionen auslösen, die niemandem nutzt", sagte Eckhard Cordes, Vorsitzender des Ost-Ausschusses der deutschen Wirtschaft. Er warb um Verständnis für Putin: "Im Verhältnis zwischen Russland und dem Westen hat es viele Fehler gegeben, und die Fehler sind nicht nur auf russischer Seite gemacht worden."

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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