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Linksparteichefin Kipping zu verschärften Sanktionen gegen Russland: geschichtsvergessenes Zusammentreffen

Archivmeldung vom 31.07.2014

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 31.07.2014 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Katja Kipping (2014)
Katja Kipping (2014)

Foto: DIE LINKE
Lizenz: CC-BY-SA-3.0-de
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Die Vorsitzende der Linkspartei Katja Kipping hat die verschärften Sanktionen des Westens gegen Russland kritisiert und auf das "geschichtsvergessene Zusammentreffen" mit dem 100. Jahrestag des Beginns des Ersten Weltrkieges hingewiesen. "Lehren aus der Vergangenheit zu ziehen, geht anders", sagte Kipping gegenüber der in Berlin erscheinenden Tageszeitung "neues deutschland".

In einer Erklärung am Vorabend des Kriegsausbruchs vor 100 Jahren krisitierte die Linksparteichefin, dass Krieg inzwischen "wieder zum gewöhnlichen Mittel der Politik geworden" sei. Er ist längst nicht mehr die Ultima Irratio, wie Willy Brandt in den Krieg einst nannte. "Deshalb ist es heute wichtig, daran zu erinnern, dass Kriege damals wie heute fast immer aus ökonomischen und geostrategischen Gründen geführt werden, und nicht für vermeintlich hehre Motive wie Menschenrechte", so Kipping. An die Vergangenheit zu erinnern, erfordere auch die Bereitschaft, aus dem Geschehenen zu lernen. "Und das heißt klar Nein zu sagen zu Krieg und Rüstungsexporten", so Kipping.

Quelle: neues deutschland (ots)

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