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Tote bei Zugunglück in Dänemark

Archivmeldung vom 02.01.2019

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 02.01.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Die Insel Sprogø als Zwischenstation der Großer-Belt-Querung
Die Insel Sprogø als Zwischenstation der Großer-Belt-Querung

Foto: Lencer
Lizenz: CC BY-SA 3.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

In Dänemark sind am Mittwoch sechs Menschen bei einem Zugunglück ums Leben gekommen. Das teilte die Polizei mit. Der Vorfall hatte sich am Morgen auf der Brücke über den Großen Belt zwischen den dänischen Inseln Seeland und Fünen ereignet.

Medienberichten zufolge war der Zug, wahrscheinlich ausgelöst durch den aktuellen Sturm, von einem Gegenstand getroffen worden. Daraufhin wurde demnach ein harter Bremsvorgang eingeleitet, der schließlich zum Unglück führte.

Über die Identität und die genaue Anzahl der Todesopfer konnte die Polizei zunächst noch keine Angaben machen.

In Nyborg an der Ostküste Fünens wurde ein Evakuierungspunkt für die Passagiere des Zuges eingerichtet. Die Brücke wurde nach dem Unfall gesperrt.

Die Brücke über den Großen Belt und die Öresundbrücke zwischen Dänemark und Schweden sind wegen heftigen Windes für den Autoverkehr gesperrt. Züge durften den Belt jedoch passieren.

Heftiger Wind hatte zuvor in weiten Teilen Skandinaviens zu Stromausfällen und Verkehrsbehinderungen geführt. Auch der Fährverkehr wurde vom Sturm beeinträchtigt.

Gegen Mittag wurde die Brücke aber wieder in eine Richtung für den Autoverkehr freigegeben. Die Polizei rief die Autofahrer auf, beim Vorbeifahren keine Fotos oder Videos von dem Unglücksort zu machen.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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