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Zweites TV-Duell: Umfragen sehen Obama als Sieger

Archivmeldung vom 17.10.2012

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 17.10.2012 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Manuel Schmidt
Barack Hussein Obama II Bild: Pete Souza, The Obama-Biden Transition Project / de.wikipedia.org
Barack Hussein Obama II Bild: Pete Souza, The Obama-Biden Transition Project / de.wikipedia.org

Nach dem zweiten TV-Duell zwischen US-Präsident Barack Obama und seinem republikanischen Herausforderer Mitt Romney sehen erste Umfragen den demokratischen Amtsinhaber als Sieger der Debatte. Laut einer CNN-Erhebung lag Obama mit 46 Prozent vor Romney mit 39 Prozent. Der Sender CBS meldete 37 Prozent für den Demokraten und 30 Prozent für den Republikaner.

Im Gegensatz zum ersten TV-Duell hatte sich Obama bei der "Town Hall"-Debatte deutlich wacher und angriffslustiger gezeigt. Als es zu Beginn der Debatte um Zukunftsaussichten auf dem Arbeitsmarkt ging, ritt Obama seinen ersten Angriff gegen Romney: Dieser hätte die vor einigen Jahren in Schwierigkeiten geratene Autoindustrie in die Insolvenz gehen und viele Jobs vernichten lassen, wenn er am Ruder gewesen wäre.

Romney hingegen lieferte hier allgemeine Phrasen, dass das Land mehr in Bildung investieren müsse. Als es um Energiepreise ging, lobte Obama ausdrücklich die deutsche Energiepolitik. Wenn man die Energiepreise niedrig halten wolle, müsse man in grüne Energie investieren, China und Deutschland würden diese Investitionen machen. Romney wiederholte hingegen seinen Plan, das Land in Bezug auf seine Energieressourcen unabhängig zu machen, dies ginge nicht ohne die Öl-Industrie.

Beim Thema Steuerpolitik rechnete Obama seinem Kontrahenten genüsslich vor, dass dessen Versprechungen nicht finanzierbar seien. Als es um Ungleichheiten zwischen Frauen und Männern auf dem Arbeitsmarkt geht, verwies Romney auf seine Amtszeit als Gouverneur. Damals hatte er viele weibliche Führungskräfte in seinem Team, setzte die Einführung flexiblerer Arbeitszeiten durch. Obama warf ihm vor, bei der Frage nach gesetzliche Maßnahmen zur finanziellen Gleichstellung ausgewichen zu sein. "Das ist nicht die Haltung, die Frauen brauchen."

Obama wirkte dieses Mal deutlich aufmerksamer, das "Town Hall-Format" schien ihm sehr zu liegen. Er schritt die Bühne während seiner Antworten auf und ab, stach mit dem Zeigefinger in die Luft. Doch auch Romney hat seine guten Momente. Als Obama eine Ansprache mit den Worten "und das ist, was wir in den nächsten vier Jahren machen werden" beendet, kontert Romney: "Aber das ist nicht was ihr in den letzten vier Jahren gemacht habt".

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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