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Was für eine Überraschung: Russische Energie nicht ersetzbar

Archivmeldung vom 26.09.2022

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 26.09.2022 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Sanjo Babić
Bild: Canva (Symbolbild) / WB / Eigenes Werk
Bild: Canva (Symbolbild) / WB / Eigenes Werk

Na wer hätte das gedacht: Einem Bericht der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) zufolge ist der russische Erdölimport kaum zu kompensieren, sollte er komplett wegfallen. Denn laut dieses Berichts entfallen zehn Prozent der weltweiten Erdölexporte auf Russland. Dies berichtet das Magazin "Wochenblick.at".

Weiter berichtet das Magazin: "Und die EU hat bei ihren unzähligen Sanktionspaketen auch ein Öl-Embargo gegen Russland verhängt. Wovor damals bereits Skeptiker dieser Sanktionspolitik warnten, liefert der BIZ-Bericht nun schwarz auf weiß. Denn darin heißt es, dass es unwahrscheinlich sei, dass andere Produzenten ausreichende Kapazitäten hätten, um den Ausfall von russischem Öl zu ersetzen. Auch die Folgen waren vielen bereits schon zuvor klar, allerdings anscheinend nicht den Kapazundern in der EU und den Regierungen der Mitgliedstaaten: lang anhaltende Preisanstiege aufgrund der Begrenzung der Exporte.

Nur Sanktionsende kann Teufelskreis durchbrechen

Und damit verbunden natürlich auch Auswirkungen auf viele andere Bereiche, wie wir sie derzeit erleben “dürfen”. Zwar sieht die BIZ durch den verstärkten Einsatz von Biokraftstoffen die Möglichkeit, den Rohölpreis zu senken, doch dadurch würden sich wieder die Preise für Grundnahrungsmittel weiter erhöhen, weil diese für die Produktion der Biokraftstoffe benötigt werden. Ein Teufelskreis, in den man sich da ohne Not hineinmanövriert hat. Bei Erdgas – welches man nun nicht will, aber irgendwie dann wieder doch – lag der Anteil russischer Exporte weltweit 2019 bei 19,1 Prozent. Und unsere Politiker glänzen mit Haltung statt Sachverstand."

Quelle: Wochenblick

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