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Deutschland stellt 4,5 Millionen für Hilfsprojekte in Jemen bereit

Archivmeldung vom 11.12.2018

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 11.12.2018 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Geldkoffer: für schöne Männer leichter zu ergattern. Bild: pixelio.de, Kasper
Geldkoffer: für schöne Männer leichter zu ergattern. Bild: pixelio.de, Kasper

Außenminister Heiko Maas hat die Jemen-Beratungen in Schweden begrüßt und eine Unterstützung Deutschlands für Hilfsprojekte zugesagt. "Nach viel zu langen Jahren eines schweren Konflikts, schlimmster Not und vollkommen verhärteter Fronten bietet sich mit den laufenden Gesprächen endlich ein erster Lichtblick für die Menschen in Jemen", sagte Maas der Düsseldorfer "Rheinischen Post".

Die in den letzten Tagen gewachsenen Hoffnungen dürften jetzt nicht enttäuscht werden. "Deshalb gilt es jetzt, den Druck auf alle Seiten aufrecht zu erhalten, für eine friedliche Beilegung des Konflikts zu arbeiten", unterstrich der SPD-Politiker. Die humanitäre Katastrophe in Jemen sei von Menschenhand gemacht. Umgekehrt sei es ein Gebot der Menschlichkeit, dass Leiden, Hunger und Sterben endlich ein Ende fänden. "Die Waffen müssen schnellstmöglich schweigen", erklärte Maas. Deutschland sei bereit, zusammen mit den Vereinten Nationen über einen Fonds Fortschritte in den Friedensgesprächen mit konkreten Projekten vor Ort zu unterlegen. Maas kündigte an, dass Deutschland eine Anschubfinanzierung von 2,5 Millionen Euro dafür bereit stellen und weitere zwei Millionen Euro für das kommende Jahr zusagen werde.

Quelle: Rheinische Post (ots)

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