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Bericht: Viele abgeschobene Afghanen stammen aus umkämpften Gebieten

Archivmeldung vom 07.04.2017

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 07.04.2017 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Ein indogermanischer Afghane. Er könnte auch in Bayern leben ohne aufzufallen. Eine gemeinsame Kultur verband die meisten früheren Afghanen mit den europäischen Völkern.
Ein indogermanischer Afghane. Er könnte auch in Bayern leben ohne aufzufallen. Eine gemeinsame Kultur verband die meisten früheren Afghanen mit den europäischen Völkern.

Bild: Eigenes Werk /OTT

Mindestens die Hälfte der Afghanen, die seit Dezember abgeschoben wurden, stammt offenbar aus heftig umkämpften Gebieten im Osten, Süden und Norden des Krisenstaats. In einer Liste, die der Grünen-Abgeordnete Omid Nouripour einforderte, führt das Bundesinnenministerium erstmals auf, dass nur knapp 30 der 77 zurückgeführten Männer aus den relativ sicheren Großstädten wie Kabul, Herat oder Masar-i-Sharif stammen, schreibt der "Spiegel".

Fast alle anderen kommen demnach aus den Gebieten, die weitgehend von den Taliban kontrolliert werden oder in denen die afghanische Armee gegen die Extremisten kämpft. Die Bundesregierung hatte betont, dass Abschiebungen nach Afghanistan vertretbar seien, da es in dem Land auch sichere Regionen gebe. Folglich gebe es für die Personen aus den Kampfgebieten "innerstaatliche Fluchtalternativen", die gesunden, alleinstehenden Männern zumutbar seien.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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