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Deutsche Wirtschaft beklagt Unklarheiten bei Nord Stream 2

Archivmeldung vom 18.07.2018

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 18.07.2018 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Nord Stream 2 Pipeline und restliches russisches Gas Netz
Nord Stream 2 Pipeline und restliches russisches Gas Netz

Bild: Eigenes Werk /OTT

Nach dem USA-Russland-Gipfel beklagt die deutsche Wirtschaft fehlende Verabredungen zur umstrittenen Gaspipeline Nord Stream 2. "Was den Streit um Nord Stream 2 betrifft, hat Präsident Putin bekräftigt, dass Russland am Gas-Transit durch die Ukraine festhalten will. Wir vermissen allerdings konkrete Vereinbarungen", sagte der Vorsitzende des "Ost-Ausschuss – Osteuropavereins der Deutschen Wirtschaft", Wolfgang Büchele, dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland" (Mittwochsausgaben).

"Die deutsche Wirtschaft ist vom Verhältnis zwischen den USA und Russland unmittelbar betroffen. Das gilt insbesondere für die US-Sanktionen gegen Russland, die durch ihre exterritoriale Wirkung auch ausländische Unternehmen treffen können", sagte Büchele weiter.

Deutschland sei nach China und weit vor allen anderen westlichen Ländern der wichtigste Wirtschaftspartner Russlands und stehe hier deshalb besonders "in der Schusslinie". Positiv bewertete Büchele, dass überhaupt wieder ein Dialog zwischen Washington und Moskau auf Spitzenebene stattfindet. "Positiv ist aus unserer Sicht, dass bei dem Treffen über wichtige Streitthemen wie die Lösung des Ukraine-Konflikts auf Basis des Minsker Abkommens und die Gaspipeline Nord Stream 2 gesprochen wurde", sagte der Vertreter der im Osteuropageschäft tätigen Unternehmen.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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