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Baerbock will Einreise von 15.000 Ortskräften aus Afghanistan "mit Hochdruck" beschleunigen

Archivmeldung vom 24.12.2021

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 24.12.2021 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Sanjo Babić
Kriminelle: Daesh oder IS oder ISIS, mit und ohne deutschen Personalausweis (Symbolbild)
Kriminelle: Daesh oder IS oder ISIS, mit und ohne deutschen Personalausweis (Symbolbild)

Bild: Eigenes Werk /OTT

Im Sommer übernahmen die Taliban die Regierung in Afghanistan. Seitdem versucht die Bundesregierung, möglichst viele "Ortskräfte" aus dem Land nach Deutschland zu bringen. Die neue Außenministerin Annalena Baerbock (Grüne) will daran festhalten. Dies berichtet das Magazin "RT DE".

Weiter berichtet RT DE: "Die Bundesregierung will die Evakuierung besonders schutzbedürftiger Menschen aus Afghanistan beschleunigen, wie das Redaktionsnetzwerk Deutschland berichtet. Dafür sollen etwa bürokratische Hürden bei der Visa-Erteilung abgebaut werden, wie Außenministerin Annalena Baerbock (Bündnis 90/Die Grünen) am Donnerstag in Berlin bei der Vorstellung eines Sieben-Punkte-Aktionsplanes für Afghanistan sagte.

Laut ihren Angaben sind noch 15.000 Menschen in Afghanistan, zu deren Aufnahme sich Deutschland bereit erklärt habe. Darunter seien auch 135 deutsche Staatsangehörige. Afghanistan steuere "in die größte humanitäre Katastrophe unserer Zeit", sagte die Grünen-Politikerin.

Als besonders schutzbedürftig gelten etwa "Menschenrechtsverteidiger", aber auch ehemalige afghanische Ortskräfte der Bundeswehr, des Auswärtigen Amts oder des Entwicklungsministeriums. Baerbock fuhr fort:

"Sie sind nicht vergessen. Wir arbeiten mit Hochdruck daran, alle in Sicherheit zu bringen."

Bisher brachte die Bundesregierung seit der Machtübernahme der Taliban in Afghanistan Mitte August rund 10.000 Menschen in Sicherheit, 5.300 davon seien von der Bundesregierung ausgeflogen worden.

Große Teile der Wirtschaft in Afghanistan seien zusammengebrochen, viele Menschen müssten hungern, Familien verkauften in ihrer Verzweiflung ihre Töchter, um Nahrungsmittel kaufen zu können, erklärte Baerbock. Sie ergänzte:

"Über 24 Millionen Menschen brauchen in diesem Winter humanitäre Hilfe, um überleben zu können."

Gemeinsam mit dem Bundesinnenministerium wolle man Hürden im Visaverfahren abbauen, um bei der Evakuierung nicht kostbare Monate zu verlieren, bekräftigte Baerbock. Für bestimmte Fälle könne dies eine digitale Datenerfassung und Sicherheitsüberprüfung vor der Ausreise und eine Visa-Ausgabe in Transitländern oder beim Eintreffen in Deutschland bedeuten.

Die Welt schrieb am Freitag, die Außenministerin habe die Menschen vor Ort davor gewarnt, ungeduldig zu werden:

"Nichts davon wird einfach sein."

Deutschland habe aber die Verantwortung, die Menschen nicht im Stich zu lassen. Baerbock erklärte, 24 Millionen Menschen in Afghanistan seien auf humanitäre Hilfe angewiesen, um zu überleben. Das Land steuere auf "die größte Krise unserer Zeit" zu. Deutschland habe 600 Millionen Euro für Hilfsgüter bereitgestellt, um die Not der Menschen zu mildern. Sie wolle dafür werben, dass 2022 weitere Gelder fließen – aber nicht an die Taliban."

Quelle: RT DE

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