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Griechischer Finanzminister bekommt Morddrohungen

Archivmeldung vom 05.03.2013

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 05.03.2013 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Manuel Schmidt
Flagge von Griechenland
Flagge von Griechenland

Der griechische Finanzminister Yannis Stournaras hat eingeräumt, dass er mehrfach Morddrohungen erhalten hat und sich deshalb nicht mehr allein auf die Straße traut.

In einem Interview mit der "Bild-Zeitung" sagte Stournaras: "Wer in Griechenland Finanzminister wird, weiß, was auf ihn zukommt. Ich habe derzeit keine Angst, aber es ist richtig, dass meine Sicherheit hier erhöht wurde. Ich traue mich nicht mehr alleine vor die Tür. Sport machen oder mit Freunden ausgehen, ist nicht mehr möglich. Aber für Hobbys habe ich ohnehin keine Zeit."

Griechischer Finanzminister: "Wir zahlen unsere Schulden zurück"

Griechenlands Finanzminister Yannis Stournaras hat die Debatte um einen Schuldenschnitt für Griechenland für beendet erklärt. In einem Interview mit der "Bild-Zeitung" (Dienstagausgabe) sagte er auf die Frage, ob er einen Schuldenschnitt befürworte: "Da bin ich falsch verstanden worden. Noch einmal: Es wird keine schlechten Nachrichten in diesem Jahr aus Griechenland geben! Die Diskussion über einen Grexit ist ein für allemal vorbei." Er betonte, dass die EU sich derzeit keine Sorgen um Griechenland machen müsse.

Stournaras sagte der Zeitung weiter:"Wir sind auf einem sehr guten Weg, unser Budget ist im Ziel. Und um Ihre Frage gleich vorweg zu nehmen: Unsere Partner in Europa brauchen keine Sorgen zu haben. Wir zahlen unsere Schulden zurück."

Stournaras zeigte sich offen für Hilfe in den griechischen Finanzämtern: "Ich wehre mich nicht dagegen, ich würde das sehr begrüßen. Doch die Troika und die Taskforce müssen ihre Anstrengungen vorher gut koordinieren, damit sie nicht chaotisch werden. Ich begrüße technische Unterstützung von unseren Partnern und aus Deutschland."

Er forderte, aus dem Wahlergebnis in Italien die "richtigen Lehren" zu ziehen. Stournaras: "Wir brauchen wieder positive Nachrichten aus Europa, neue Hoffnung und Perspektive. Was Griechenland angeht: Ich wünsche mir einen 10-Jahres-Plan, wie es in Europa und Griechenland wieder aufwärts geht."

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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