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Macron kündigt Zugeständnisse an „Gelbwesten“ an

Archivmeldung vom 15.04.2019

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 15.04.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Emmanuel Macron im November 2018
Emmanuel Macron im November 2018

Foto: Superikonoskop
Lizenz: GFDL
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Der französische Präsident Emmanuel Macron will am Montagabend in einer Fernsehansprache Zugeständnisse an die „Gelbwesten“ präsentieren. Damit will er die seit Monaten andauernden Proteste wieder in den Griff bekommen. Doch laut französischen Medien birgt dieser Schritt auch Gefahren. Dies meldet das russische online Magazin "Sputnik".

Weiter heißt es hierzu auf deren deutschen Webseite: "Wie die französische Regionalzeitung „Sud Ouest“ am Montag berichtet, könnte Macron mit seinen Zugeständnisse erhebliche Risiken auf sich nehmen. Er könnte damit die Proteste auch weiter anheizen.

Generell müsse er sich aber nun mit einem Problem beschäftigen, das er einst selbst geschaffen hatte.

„Indem er (Macron) beachtliche Erwartungen geschürt hat, die nur Enttäuschung (…) hervorbringen können, geht er ein großes Risiko ein. Dass die Krise wieder aufflammt, dass die Revolte wieder in Gang kommt — was nicht zu wünschen ist. Und dann wird er mehr als je zuvor das Zentrum der Wut sein. Er bringt sich so in große Gefahr. Das bedeutet, dass Emmanuel Macron sich heute Abend den Herausforderungen stellen muss, die er selbst geschaffen hat“, so das Blatt.

Die Massenproteste der „Gelbwesten“ hatten in Frankreich am 17. November 2018 mit der Forderung begonnen, keine Steuererhöhungen für Kraftstoff und Benzin zu erlassen. Sie dauern nun seit 22 Wochen in Folge an."

Quelle: Sputnik (Deutschland)

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