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Atommächte setzen auf Mittelstreckenraketen

Archivmeldung vom 10.11.2018

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 10.11.2018 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Flugphasen der Pershing II Mittelstreckenrakte mit Atombome
Flugphasen der Pershing II Mittelstreckenrakte mit Atombome

Lizenz: Public domain
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Fast alle Atommächte verfügen über Mittelstreckenwaffen mit Nuklearsprengköpfen (INF). Das trug der US-Abrüstungsexperte Hans M. Kristensen vergangene Woche auf einer Konferenz in Oslo vor, wie der Spiegel jetzt berichtet. Kristensen hat insgesamt 61 Waffentypen in China, Russland, den USA, Frankreich, Pakistan, Indien, Nordkorea und Israel identifiziert. Es geht um mehrere Tausend Raketen und Marschflugkörper mit Reichweiten von 500 bis zu 5.500 Kilometern.

INF gelten aufgrund kurzer Flugzeiten als besonders destabilisierend. Glaubt eine Regierung, es drohe ein Mittelstreckenraketenangriff, muss sie binnen Minuten reagieren, wenn sie noch vor einem Einschlag handeln will. Bislang begrenzt nur der INF-Vertrag von 1987 den Rüstungswettlauf auf diesem Feld. Die USA, Russland, Ukraine, Weißrussland und Kasachstan verzichten damit auf nukleare wie konventionelle landgestützte Mittelstreckenwaffen. US-Präsident Donald Trump will den Vertrag jedoch kündigen. Die Bundesregierung hofft hingegen auf eine Ausdehnung des Abkommens auf bisher nicht beteiligte Atomstaaten. Kristensen zufolge hätte ein globaler INF-Vertrag das Verschrotten von immerhin 41 der 61 vorhandenen Waffentypen zur Folge.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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