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Mazedonisches Parlament beschließt Namensänderung

Archivmeldung vom 11.01.2019

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 11.01.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Bild: Zé Valdi, on Flickr CC BY-SA 2.0
Bild: Zé Valdi, on Flickr CC BY-SA 2.0

Das mazedonische Parlament hat die Umbenennung in "Nord-Mazedonien" gebilligt. Die Parlamentarier stimmten am Freitag mit ausreichender Mehrheit für eine entsprechende Verfassungsänderung.

Bestandteil eines zuvor mit Griechenland ausgehandelten Abkommens ist, dass sich die Republik Mazedonien umbenennt. Zu den Gegnern der Namensänderung gehört auch Staatspräsident Gjorge Ivanov. Der Namensstreit mit Griechenland, das ebenfalls für eine bestimmte Region die Bezeichnung "Mazedonien" beansprucht, tobt seit Jahrzehnten und ist unter der dortigen Bevölkerung ein sehr wichtiges Thema. Griechenland hat deswegen bislang sogar eine Aufnahme Mazedoniens in die EU blockiert.

Im September letzten Jahres war ein Referendum über die Namensänderung und damit einen möglichen EU- und Nato-Beitritt noch an zu geringer Wahlbeteiligung der Mazedonier gescheitert.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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