Direkt zum Inhalt Direkt zur Navigation
Sie sind hier: Startseite Nachrichten Weltgeschehen Schmidt kündigt EU-weite Task-Force zum russischen Importstopp an

Schmidt kündigt EU-weite Task-Force zum russischen Importstopp an

Archivmeldung vom 07.08.2014

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 07.08.2014 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Doris Oppertshäuser
Christian Schmidt (2014)
Christian Schmidt (2014)

Foto: J. Patrick Fischer
Lizenz: CC-BY-SA-3.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Nach der Ankündigung des russischen Importstopps für EU-Agrargüter hat Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt (CSU) die Einrichtung einer EU-weiten Task-Force angekündigt, die die Folgen des Moskauer Schrittes für die Landwirtschaft feststellen soll. Er habe diesen Schritt mit EU-Landwirtschaftskommissar Dacian Ciolos vereinbart, sagte Schmidt der "Leipziger Volkszeitung" (Freitag).

Im Berliner Ministerium sei eine entsprechende Arbeitsgruppe zu den Konsequenzen für die deutsche Landwirtschaft bereits eingerichtet worden. Erst wenn der Sachverhalt korrekt festgestellt worden sei, "können wir detailliert darüber reden, ob und welche Folgen für die Bauern und deren Einnahmesituation konkret eintreten", sagte der CSU-Politiker. Wegen wegbrechender Agrarexporte nach Russland erwartet Schmidt allerdings keine sinkenden Preise auf dem deutschen Lebensmittelmarkt.

Der einheimische Markt befinde sich "im Gleichgewicht" und Russland sei nicht das einzige Exportland. "Deshalb erwarte ich auch nicht, dass der Markt in starke Turbulenzen gerät. Dazu ist die Marktmacht Russlands nicht stark genug", erklärte der Minister. In diesem Zusammenhang betonte er sein politisches Ziel, der "deutschen Landwirtschaft auch in Asien neue Ausfuhrmärkte zu erschließen". Schmidt will deshalb in Kürze nach Asien reisen.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

Anzeige: