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Linke will Kooperation mit türkischen Sicherheitsbehörden aussetzen

Archivmeldung vom 12.12.2018

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 12.12.2018 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Sevim Dagdelen (2018)
Sevim Dagdelen (2018)

Bild: Screenshot Youtube Video: "Sevim Dagdelen (DIE LINKE) zu Russland, Putin, NATO und Giftgas-Propaganda" / Eigenes Werk

Die stellvertretende Vorsitzende der Linken-Bundestagsfraktion, Sevim Dagdelen, verlangt nach Medienberichten über ein weltweit wirkendes Entführungsprogramm des türkischen Geheimdienstes das Aussetzen der Zusammenarbeit zwischen deutschen und türkischen Sicherheitsbehörden. "Internationale Entführungen, Geheimgefängnisse und Folter sind mit einem Rechtsstaat unvereinbar", sagte Dagdelen dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland".

Rechtswidrige Methoden und völkerrechtswidriges Vorgehen müssten Konsequenzen haben in den Beziehungen zur Türkei. "Die Bundesregierung steht in der Pflicht, aufzuklären und sicherzustellen, dass sich keine deutschen Sicherheitsbehörden an dem illegalen Entführungsprogramm des türkischen Geheimdienstes beteiligen", so die Linken-Politikerin weiter. Die Bundesregierung müsse den Schutz der in Deutschland lebenden Menschen, inklusive türkischer Oppositioneller, gewährleisten. "Die Kooperation von Polizei und Geheimdiensten in Deutschland mit Erdogans Regime muss umgehend ausgesetzt werden", so Dagdelen.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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