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Vertreter der Serben in Kroatien: Zagreb pflegt Kriegsmythen

Archivmeldung vom 05.08.2013

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 05.08.2013 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Mahnmal für die Opfer der Kroatien-Krieges 1991 bis 1995.
Mahnmal für die Opfer der Kroatien-Krieges 1991 bis 1995.

Foto: Modzzak
Lizenz: GFDL
Die Originaldatei ist hier zu finden.

"Die Serben in Kroatien sind der erste Teil des serbischen Volkes, der zusammen mit Kroatien in die EU eintritt. Deswegen werden Probleme der serbischen Gemeinschaft künftig nicht mehr nur ein kroatisches, sondern ein europäisches Problem sein." Diese Auffassung vertritt Milorad Pupovac, Vorsitzender des Serbischen Nationalrats, des Dachverbandes der Serben in Kroatien, in einem Interview für die in Berlin erscheinende Tageszeitung "neues deutschland".

Anlass ist der "Tag des Sieges und der heimatlichen Dankbarkeit", der in Kroatien alljährlich am 5. August begangen wird. Im August 1995 eroberten kroatische Streitkräfte die "Serbische Republik Krajina" zurück, die sich im Zuge des Zerfalls Jugoslawiens gebildet hatte. Rund 200 000 Serben flohen daraufhin oder wurden aus Kroatien vertrieben. Milorad Pupovac beklagt in dem Interview, dass Serben in Kroatien bis heute diskriminiert und Gebiete, in denen Rückkehrer leben, vernachlässigt werden. Er sehe daher "keine Grundlage dafür, dass Vertreter der Institutionen der serbischen Gemeinschaft an den jährlichen Feierlichkeiten zum 5. August teilnehmen könnten".

Quelle: neues deutschland (ots)

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