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Russland will den INF-Vertrag durch Gespräch mit USA retten

Archivmeldung vom 17.12.2018

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 17.12.2018 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
US-Präsident Reagan (rechts) und der sowjetische Generalsekretär Gorbatschow (links) unterzeichnen den INF-Vertrag im Weißen Haus, 8. Dezember 1987.
US-Präsident Reagan (rechts) und der sowjetische Generalsekretär Gorbatschow (links) unterzeichnen den INF-Vertrag im Weißen Haus, 8. Dezember 1987.

Von White House Photographic Office - National Archives and Records Administration ARC Identifier 198588, courtesy Ronald Reagan Presidential Library:Source URL: http://www.reagan.utexas.edu/archives/photographs/large/c44071-15a.jpgSource page: http://www.reagan.utexas.edu/archives/photographs/gorby.html, Gemeinfrei, Link

Russland hat den USA ein "ernsthaftes und fachliches Gespräch" über die Zukunft des INF-Vertrages angeboten. "Wir sind zu diesem Gespräch bereit", schrieb der russische Botschafter in Deutschland, Sergej Netschajew, in einem Gastbeitrag für die Düsseldorfer "Rheinische Post".

Russland bleibe dem INF-Vertrag verpflichtet und verlange von den USA, konkrete Beweise für eine angebliche Verletzung des Vertrages durch Russland vorzulegen. Probleme bereiteten auch Entwicklungen auf amerikanischer Seite. So testeten die USA unter dem Deckmantel von Zielraketen neue Flugkörper, "deren Reichweite, Geschwindigkeit, Steuerung und technische Daten der Sprengköpfe denjenigen Raketen ähnlich sind, die durch den INF-Vertrag verboten sind", kritisierte Netschajew.

Quelle: Rheinische Post (ots)

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