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Südsudan: Wenig Hoffnung auf Waffenruhe nach neuem Rebellenangriff

Archivmeldung vom 31.12.2013

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 31.12.2013 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Doris Oppertshäuser
Flagge der Republik Südsudan
Flagge der Republik Südsudan

Lizenz: Public domain
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Im Südsudan gibt nach einem erneuten Rebellenangriff auf die Stadt Bor wenig Hoffnung auf eine baldige Waffenruhe. Wie die BBC berichtet, haben die Rebellen am Dienstag strategisch wichtige Punkte besetzt.

Bor war erst in der vergangenen Woche durch die Armee von den Rebellen zurückerobert worden. Am Dienstag endet eine Frist für Gespräche zwischen der Regierung und dem ehemaligen Vizepräsidenten Riek Machar, dem ein Putschversuch, der zu der Gewalt im Land geführt haben soll, vorgeworfen wird. Experten gehen nun davon aus, dass die Frist nicht eingehalten wird. Die Vereinten Nationen gehen davon aus, dass seit dem Ausbruch der Gewalt im Südsudan tausende Menschen ums Leben gekommen sind, Hunderttausende seien auf der Flucht.

Riek Machar offenbar zu Gesprächen bereit

Der südsudanesische Rebellenführer Riek Machar ist offenbar zu Gesprächen mit der Regierung bereit. Das sagte er der BBC am Dienstag. Der südsudanesische Präsident Salva Kiir hatte den Rebellen mit einem Eingreifen des Militärs gedroht, sollte bis Dienstagabend kein Waffenstillstand erreicht werden.Darüber hinaus weigerte er sich, elf Inhaftierte, die an Machars Putsch-Plänen beteiligt gewesen sein sollen, freizulassen. Der Rebellenführer hatte ihre Freilassung zu einer Bedingung für Gespräche gemacht. Kiir zeigte sich auch nicht bereit, Machar an der Regierung zu beteiligen.

Machar will offenbar eine dreiköpfige Delegation zu Gesprächen in die äthiopische Hauptstadt Addis Abeba entsenden. Er wolle seinen Truppen jedoch nicht befehlen, die Kämpfe zu beenden. Die Vereinten Nationen gehen davon aus, dass seit dem Ausbruch der Gewalt im Südsudan tausende Menschen ums Leben gekommen sind, Hunderttausende seien auf der Flucht.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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