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Wladimir Putin: "Konnten Terroranschlag gegen die Krimbrücke nicht ohne Antwort lassen"

Archivmeldung vom 10.10.2022

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 10.10.2022 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Sanjo Babić
Bild: Screenshot RT DE / Eigenes Werk
Bild: Screenshot RT DE / Eigenes Werk

Angesichts des jüngsten Terroranschlags des Kiewer Regimes gegen die Kertsch-Brücke musste Russland ein Zeichen setzen. So erklärte Russlands Präsident den Raketenangriff auf Objekte der Infrastruktur der Ukraine am 10. Oktober 2022. Dies berichtet das Magazin "RT DE".

Weiter berichtet RT DE: "Um 13 Uhr Moskauer Zeit hat Wladimir Putin den öffentlichen Teil der Sitzung mit den ständigen Mitgliedern des Sicherheitsrates der Russischen Föderation eröffnet – und dabei den überaus intensiven Angriff mit Lenkflugkörpern auf Objekte der ukrainischen Infrastruktur seitens der russischen Streitkräfte bestätigt.

Den Grund hierfür habe Kiew mit dem Sprengstoffanschlag gegen die Brücke über die Meeresstraße von Kertsch gegeben, so der russische Staatschef mit Verweis auf den Vorsitzenden des russischen Ermittlungskomitees Alexander Bastrykin:

"Daten des kriminalistischen Amtes und anderer Expertengutachten nebst Aufklärungsdaten zeugen davon, dass die Explosion vom achten Oktober ein Terroranschlag ist – ein Anschlag zur Zerstörung kritisch wichtiger ziviler Infrastruktur Russlands. Es liegt außerdem offen auf der Hand, dass die Auftraggeber, Organisatoren und Ausführende des Terroranschlags die ukrainischen Geheimdienste sind. Das Kiewer Regime nutzt schon seit langer Zeit terroristische Methoden. Das sind Morde an Personen des öffentlichen Lebens, an Journalisten, Wissenschaftlern – und zwar in Russland genauso wie in der Ukraine. Das sind auch terroristische Beschüsse der Städte des Donbass, die seit über acht Jahren fortgesetzt werden. Das sind auch Akte des nuklearen Terrorismus – damit meine ich die Raketen- und Artillerieangriffe auf das Atomkraftwerk Saporoschje."

Als konkrete Beispiele für derartige Vorgehensweise der Kiewer Machthaber gegenüber Einzelpersonen ließen sich die Morde am ukrainischen Publizisten und Schriftsteller Oles Busina oder der russischen Journalistin Darja Dugina nennen. Doch ein nicht minder schweres Verbrechen stellen etwa die Anschläge gegen das Kernkraftwerk Kursk dar – von diesen zählte Putin drei:

"Die ukrainischen Geheimdienste verübten zudem drei Terroranschläge gegen das Kernkraftwerk Kursk in Russland, indem sie mehrmals Hochspannungsstromleitungen zu diesem Kraftwerk sprengten. Im Ergebnis des dritten Anschlags wurden gleich drei solche Leitungen beschädigt."

Zwar wurden durch rechtzeitige Maßnahmen die Schäden sehr schnell behoben, so Putin – doch derartiger Sabotage- und Terroranschläge habe es viele gegeben. Als ein weiteres prominentes Beispiel nannte Putin einen Versuch, die Erdgasexportleitung Turk Stream zu sprengen:

"Eine ganze Reihe weiterer Anschläge und Versuche derartiger Verbrechen gegen Objekte der Stromversorgung und des Erdgasversorgungsnetzes unseres Landes wurde begangen, einschließlich des Versuchs einer Sprengung an einer Strecke des Erdgastransportsystems Turk Stream. All dies wird durch objektive Daten, aber auch Aussagen der festgenommenen Ausführenden dieser Anschläge selbst erwiesen."

An dieser Stelle hatte Russlands Präsident zu bemängeln, dass russische Spezialisten nicht zu Ermittlungen zu den Schäden an den beiden doppelrohrigen Erdgasexportleitungen Nord Stream 1 und 2 zugelassen werden:

"Doch der schlussendliche Profiteur dieses Verbrechens ist uns allen bestens bekannt."

Was dem folgte, ist eine Klassifizierung der Kiewer Machthaber als eine terroristische Vereinigung, die den übelsten unter diesen in nichts nachstehe:

"Somit hat sich das Kiewer Regime durch sein Tun faktisch auf das Niveau internationaler terroristischer Formierungen begeben, mit den verruchtesten dieser Gruppierungen. Verbrechen dieser Art ohne Antwort zu belassen, ist mittlerweile schlicht unmöglich."

Die Raketenangriffe, die seit dem Morgen bis zum Mittag des zehnten Oktober 2022 andauerten, seien in Reaktion auf den jüngsten, sowie die vorigen Terroranschläge und Sabotageakte erfolgt, die das Kiewer Regime in Auftrag gab:

"Heute Morgen wurde auf Anraten des Verteidigungsministeriums und nach Plan des Generalstabs Russlands ein intensiver Angriff mit Luft-, See- und bodengestützten Präzisionslenkflugkörpern großer Reichweite gegen Objekte der Energieversorgung, militärische Befehlsstände und Objekte der Kommunikationsinfrastruktur der Ukraine geführt."

Wladimir Putin warnte Kiew nachdrücklich vor Versuchen weiterer derartiger Aktionen:

"Im Falle, dass Versuche fortgesetzt werden, auf unserem Staatsgebiet Terroranschläge zu verüben, werden Russlands Antworten hart ausfallen und ihre Ausmaße dem Niveau der Bedrohungen entsprechen, die der russischen Föderation entgegengebracht werden. Niemand darf irgendwelche Zweifel daran haben."

Quelle: RT DE

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