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"Homeless Nationality": Russische Bürger müssen US-Visa nun in Polen beantragen

Archivmeldung vom 25.10.2021

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 25.10.2021 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Sanjo Babić
Bild: Alexander Hauk / pixelio.de
Bild: Alexander Hauk / pixelio.de

Das US-Außenministerium hat Russland auf die Liste der "heimatlosen Nationalitäten" gesetzt. Dies bedeutet, dass russische Bürger ab jetzt in einem anderen Land ein US-Visum beantragen müssen. Der Grund ist laut den USA das mangelnde Personal im US-Konsulat in Moskau. Dies berichtet das Magazin "RT DE".

Weiter berichtet RT DE: "Das US-State Department hat die Liste der sogenannten "heimatlosen Nationalitäten" aktualisiert. Dort befinden sich Länder, deren Bürger in ihrer Heimat kein US-Visum beantragen können. Als Grund dafür gelten die fehlende konsularische Vertretung der USA oder das mangelnde Personal. Auf der Liste, wo bereits Staaten wie Kuba, Iran, Libyen und Somalia zu finden sind, steht nun auch Russland. Russischen Bürgern wird nun angeboten, ein US-Visum in der polnischen Hauptstadt Warschau zu beantragen.

Die Entscheidung des US-Außenministeriums kam nicht überraschend. Im Mai 2021 hatte die US-Botschaft in Moskau russische Bürger bereits davor gewarnt, dass die diplomatische Vertretung fast keine Visa mehr ausstellen werde. Eine Ausnahme werde man nur für Notfälle machen. Die US-Diplomaten begründeten dies damit, dass das konsularische Personal auf Forderung Russlands um 75 Prozent reduziert worden sei.

Ende April hatte der russische Präsident Wladimir Putin einen Erlass über Gegenmaßnahmen als Antwort auf feindselige Handlungen anderer Staaten unterzeichnet. Somit wurde den USA untersagt, in ihren Vertretungen in Russland Einheimische und Bürger von Drittstaaten als Mitarbeiter einzustellen. John Sullivan, US-Botschafter in Russland, erklärte damals, dass das Personal der US-Vertretungen im Land in diesem Zusammenhang auf 120 Mitarbeiter reduziert werden müsse.

Quelle: RT DE

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