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Zeitung: Nobelpreisträger kritisiert Troika-Sparkurs

Archivmeldung vom 19.10.2012

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 19.10.2012 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Manuel Schmidt
Joseph Stiglitz (2002)
Joseph Stiglitz (2002)

Lizenz: Public domain
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Wirtschaftsnobelpreisträger Joseph Stiglitz stellt der Krisenpolitik der Europäischen Union ein schlechtes Zeugnis aus. Das EZB-Programm zum Aufkauf von Staatsanleihen sei »ein weiteres Beispiel für eine kurzfristige Erleichterung, die langfristig keine Lösung bringt«, sagte der in den USA lehrende Top-Ökonom der in Berlin erscheinenden Tageszeitung »neues deutschland« (Samstagausgabe).

Die Europäische Zentralbank habe zuletzt »reine Geschenke an die Banken« verteilt, so Stiglitz. Der Ökonom kritisierte auch den durch die Troika in Griechenland durchgesetzten Sparkurs. »Die Wahrscheinlichkeit, dass dieses Programm funktioniert, ist relativ gering.« Europäische Union, Internationaler Währungsfonds und EZB würden »ignorieren, welche negativen Auswirkungen das Sparprogramm auf die Wirtschaftsleistung und damit auch auf die Staatseinnahmen hat«.

Um aus der Dauerkrise herauszufinden müsse sich ganz Europa »die Frage stellen, welchen Charakter es haben will«. Die gegenwärtigen Probleme seien unter anderem darauf zurückzuführen, dass es »einen gemeinsamen Binnenmarkt, aber kein gemeinsames Finanz- und Fiskalsystem« gebe.

Quelle: Neues Deutschland (ots)

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