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Lambsdorff: Johnson muss Übergangsfrist verlängern

Archivmeldung vom 13.12.2019

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 13.12.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Alexander Sebastian Léonce Freiherr von der Wenge Graf Lambsdorff (2017)
Alexander Sebastian Léonce Freiherr von der Wenge Graf Lambsdorff (2017)

Bild: Screenshot Youtube Video "Wahl in Großbritannien: Alexander Graf Lambsdorff im Tagesgespräch am 09.06. 2017" / Eigenes Werk

Nach der Parlamentswahl in Großbritannien hat sich der FDP-Politiker Alexander Graf Lambsdorff für eine verlängerte Übergangsfrist ausgesprochen. In elf Monaten werde ein Folgeabkommen zum Brexit nicht zu schaffen sein, sagte Lambsdorff dem "Mannheimer Morgen".

 Premierminister Boris Johnson lehnt eine Verlängerung bisher ab. Lambsdorff erklärte dazu: "Herr Johnson hat sich in der Vergangenheit immer sehr flexibel gezeigt, was seine Meinungen angeht. Ich zähle darauf, dass er auch in dieser Frage flexibel ist", so der FDP-Politiker. Johnson könne sich nach dem deutlichen Wahlsieg auf eine breite Mehrheit stützen und müsse nicht mehr auf die Ränder schielen. "Als Nächstes muss er eine Regierung bilden, das ist sein Job als Premierminister", sagte Lambsdorff. Der FDP-Politiker bedauerte den Ausstieg Großbritanniens aus der EU. "Ich bin ein Liberaler - und England ist das Mutterland des Liberalismus. Von daher bedauere ich den Austritt außerordentlich. Es ist eine Situation, die nur Verlierer kennt."

Quelle: dts Nachrichtenagentur


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