Direkt zum Inhalt Direkt zur Navigation
Sie sind hier: Startseite Nachrichten Weltgeschehen Deutliche Mehrheit der Deutschen gegen EU-Beitritt der Türkei

Deutliche Mehrheit der Deutschen gegen EU-Beitritt der Türkei

Archivmeldung vom 25.02.2013

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 25.02.2013 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Manuel Schmidt
Flagge von Türkei
Flagge von Türkei

Eine deutliche Mehrheit der Deutschen lehnt einen EU-Beitritt der Türkei ab. Nach einer Emnid-Umfrage für "Bild am Sonntag" sind 60 Prozent der Deutschen gegen einen Beitritt des Landes zur Staatengemeinschaft, nur 30 Prozent sind dafür.

Auch der zunehmenden Stärke der Türkei im wirtschaftlichen und militärischen Bereich stehen die Deutschen mehrheitlich skeptisch gegenüber: 57 Prozent sehen diese Entwicklung mit Sorge. Nur 35 Prozent begrüßen sie. Emnid befragte am 21. Februar bundesweit 502 Personen.

CSU warnt vor Öffnung neuer "Verhandlungskapitel" über EU-Beitritt der Türkei

Die CSU warnt vor einer Öffnung neuer Kapitel bei den EU-Beitrittsverhandlungen mit der Türkei, wie sie Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) am Wochenende vorgeschlagen hat. Manfred Weber, Vizefraktionschef der EVP im Europaparlament und CSU-Präsidiumsmitglied, sagte der Tageszeitung "Die Welt": "Das Öffnen neuer Verhandlungskapitel ist das falsche Signal."

Es sei besser, mit der Türkei genauso wie mit den nordafrikanischen Staaten oder der Ukraine, über eine privilegierte Partnerschaft zu verhandeln, so wie es CDU und CSU beschlossen hätten. "Enge nachbarschaftliche Zusammenarbeit, auch zur rechten Zeit ein Binnenmarkt, ja, Vollmitgliedschaft nein", sagte Weber und resümierte: "Wir brauchen Kraft zur Ehrlichkeit und zum Kurswechsel und keine Hoffnungssignale für einen baldigen Beitritt."

Quelle: dts Nachrichtenagentur

Videos
Inelia Benz über Krankheit und Tod
Inelia Benz über Krankheit und Tod
Inelia Benz: "Was wäre, wenn...?"
Inelia Benz: "Was wäre, wenn...?"
Termine
Newsletter
Wollen Sie unsere Nachrichten täglich kompakt und kostenlos per Mail? Dann tragen Sie sich hier ein:
Schreiben Sie bitte abraum in folgendes Feld um den Spam-Filter zu umgehen

Anzeige