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McAl­lis­ter: Brex­it-Be­für­wor­ter be­trei­ben schmut­zi­gen Wahl­kampf

Archivmeldung vom 20.06.2016

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 20.06.2016 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
David McAllister 2014
David McAllister 2014

Foto: Ralf Roletschek
Lizenz: GFDL 1.2
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Der deutsch-bri­ti­sche Eu­ro­pa­ab­ge­ord­ne­te David McAl­lis­ter (CDU) hat den Brex­it-Be­für­wor­tern vor­ge­wor­fen, einen schmut­zi­gen Wahl­kampf zu be­trei­ben.

"Den wirt­schaft­li­chen Ar­gu­men­ten der EU-Be­für­wor­ter kann das `Leave`-La­ger kaum etwas ent­ge­gen­set­zen. Des­halb ver­su­chen sie, die Ge­gen­sei­te per­sön­lich zu dis­kre­di­tie­ren und mit dem Thema Zu­wan­de­rung Ängs­te zu schü­ren", sagte McAl­lis­ter der "Bild am Sonntag". "Dafür stel­len sie Fak­ten auf den Kopf."

Ein Brex­it würde allen Sei­ten scha­den, glaubt McAl­lis­ter: "Alle wür­den ver­lie­ren, das Ver­ei­nig­te Kö­nig­reich, die EU und auch Deutsch­land." Al­ler­dings seien die wirt­schaft­li­chen Fol­gen für die Bri­ten "am gra­vie­rends­ten". McAl­lis­ter: "So gehen rund 50 Pro­zent der bri­ti­schen Ex­por­te in die an­de­ren 27 EU Staa­ten. Bis zu drei Mil­lio­nen Ar­beits­plät­ze hän­gen mit dem Bin­nen­markt zu­sam­men. Es wird zu Ein­kom­mens­ver­lus­ten kom­men."

Der CDU-Po­li­ti­ker, der als Sohn eines Schot­ten und einer Deut­schen so­wohl den deut­schen als auch den bri­ti­schen Pass hat, glaubt per­sön­lich an einen knap­pen Sieg der EU-Be­für­wor­ter: "Mein Ge­fühl und meine Hoff­nung ist, dass es am Ende knapp rei­chen wird."

David McAl­lis­ter gibt CDU-Lan­des­vor­sitz ab

Der frü­he­re nie­der­säch­si­sche Mi­nis­ter­prä­si­dent und CDU-Lan­de­s­chef, David McAl­lis­ter, will sich kom­plett aus der Lan­des­po­li­tik zu­rück­zie­hen. "In Nie­der­sach­sen bin ich zu Hause. Meine po­li­ti­sche Zu­kunft liegt in Eu­ro­pa", sagte McAl­lis­ter, der seit 2014 Eu­ro­pa-Ab­ge­ord­ne­ter ist, der Zeitung "Bild am Sonntag" in einem Interview. Wenn die niedersächsische CDU am 26. No­vem­ber auf ihrem Lan­des­par­tei­tag in Hameln einen neuen Lan­des­vor­stand wählt, wolle er nicht noch ein­mal an­tre­ten: "Ich werde nicht wie­der als CDU-Lan­des­vor­sit­zen­der kan­di­die­ren", sagte er.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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