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Experte sieht keine Gefahr für Bundeswehrsoldaten in Ebola-Gebieten

Archivmeldung vom 24.09.2014

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 24.09.2014 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Schützenpanzer (kurz) / Krankenkraftwagen gepanzert (KrKwGep)
Schützenpanzer (kurz) / Krankenkraftwagen gepanzert (KrKwGep)

Lizenz: Public domain
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Der Leiter des Gesundheitsamtes Frankfurt am Main, René Gottschalk, sieht für Bundeswehr-Soldaten keinerlei Gefahr, wenn sie in den Ebola-Gebieten Westafrikas helfen. "Unser trainiertes Personal im Bereich der Streitkräfte wird sich da nicht infizieren; das ist überhaupt keine Frage", sagte er der "Berliner Zeitung". "Sie können mit der Gefahr umgehen und haben eine vernünftige Schutzausrüstung. Und damit ist die Behandlung von Ebola-Kranken überhaupt kein Problem."

Gottschalk fügte hinzu: "Es ist immer gut, wenn jemand freiwillig runtergeht. Ich glaube auch, dass es genügend Freiwillige in den Streitkräften geben wird. Aber ich halte es für viel gefährlicher, in Kundus zu sein oder Krankenhäuser in Kandahar aufzubauen, als in Liberia, Guinea oder Sierra Leone eine Ebola-Klinik zu betreiben. Das ist überhaupt kein Vergleich."

Der Mediziner ist Sprecher des Ständigen Arbeitskreises der Kompetenz- und Behandlungszentren für hochkontagiöse und lebensbedrohliche Erkrankungen, dessen Geschäftsstelle beim Robert-Koch-Institut angesiedelt ist.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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