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Schwedens Ministerpräsidentin Magdalena Andersson: "Seitdem wir EU-Mitglied geworden sind, sind wir nicht mehr neutral."

Archivmeldung vom 30.06.2022

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 30.06.2022 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Sanjo Babić
Magdalena Andersson (2021)
Magdalena Andersson (2021)

Foto: Frankie Fouganthin
Lizenz: CC BY-SA 4.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Nach einem Memorandum mit der Türkei ist der Weg für den NATO-Beitritt von Schweden und Finnland frei. Am heutigen Mittwoch sollen beide Länder offiziell eingeladen werden, Teil des Bündnisses zu werden.

Im Interview mit phoenix-Reporter Marlon Amoyal spricht die schwedische Ministerpräsidentin Magdalena Andersson über den Paradigmenwechsel wegen des veränderten Neutralitätsstatus ihres Landes: "Wir müssen angesichts der russischen Invasion in der Ukraine darüber nachdenken, was das Beste für Schweden und die Sicherheit des schwedischen Volkes in dieser neuen Situation ist. Wir haben unsere Arbeitsweise im letzten Jahrzehnt ohnehin schon verändert: Seit wir Mitglied der EU geworden sind, sind wir nicht mehr neutral.

Auch wenn wir bisher kein Teil eines Militärbündnisses waren, hatten wir eine enge Partnerschaft mit der NATO und haben an Einsätzen in anderen Ländern teilgenommen." Die NATO-Mitgliedschaft Schwedens solle nun dazu beitragen auch die Sicherheit der NATO als Ganzes zu stärken, betonte Andersson gegenüber phoenix.

Quelle: PHOENIX (ots)


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