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Mindestens 14 Tote bei Anschlag in Wolgograd

Archivmeldung vom 30.12.2013

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 30.12.2013 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Manuel Schmidt
Flagge von Russland
Flagge von Russland

Bei einem erneuten Anschlag in der russischen Stadt Wolgograd sind am Montag mindestens 14 Menschen ums Leben gekommen, 28 weitere wurden verletzt. Die Behörden gehen davon aus, dass es sich um ein Selbstmordattentat handelt, berichtet die Nachrichtenagentur "RIA Novosti".

Man vermute, dass es eine Verbindung zum Attentat am Sonntag gebe. Bei einem Bombenanschlag auf den Bahnhof von Wolgograd sind am Sonntag mindestens 17 Menschen ums Leben gekommen und Dutzende verletzt worden. Russlands Präsident Putin hatte danach angekündigt, die Sicherheitsmaßnahmen an Bahnhöfen und Flughäfen zu verschärfen. Unterdessen sprach Bundeskanzlerin Angela Merkel den Angehörigen der Opfer ihre Anteilnahme aus und wünschte den Verletzten eine rasche Genesung.

Nato-Generalsekretär Rasmussen verurteilt Anschlag in Wolgograd

Nato-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen hat den Selbstmordanschlag auf einen Bahnhof in Wolgograd, bei dem am Sonntag mindestens 15 Menschen getötet und dutzende weitere Menschen verletzt wurden, verurteilt. Er sprach den Angehörigen der Opfer sein Beileid aus und wünschte den Verletzten eine rasche Erholung.

Es gebe keine Rechtfertigung für eine derart "barbarische" Tat, so Rasmussen. Die Nato werde im Kampf gegen Terrorismus weiter eng mit Russland zusammenarbeiten, um die Sicherheit von Menschen und Staaten zu verbessern. Unterdessen hat der russische Präsident Wladimir Putin die zuständigen Behörden dazu aufgefordert, die Hintergründe der Tat aufzuklären.

Gauck schickt Beileidsschreiben an Putin

Nach dem dritten Anschlag in Südrussland innerhalb weniger Tage hat Bundespräsident Joachim Gauck an Russlands Präsident Putin am Montag ein Beleidsschreiben geschickt. "Mit Erschütterung und Trauer habe ich die Nachricht von den Anschlägen in Wolgograd und Pjatigorsk vernommen, bei denen so viele unschuldige Menschen aus dem Leben gerissen und zahlreiche verletzt wurden", schrieb Gauck. Er verurteile diese "hinterhältigen Akte des Terrorismus und der Zerstörung, die gegen die Menschlichkeit verstoßen", so der Bundespräsident. Auch im Namen seiner Landsleute wolle er Putin seine "tiefempfundene Anteilnahme" aussprechen. "Unsere Gedanken sind bei den Hinterbliebenen, denen wir Trost, und bei den Verletzten, denen wir baldige Genesung wünschen", so Gauck weiter.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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