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Stichtag 8. Januar: Russland setzt Deutschland Frist für Zertifizierung von Nord Stream 2

Archivmeldung vom 19.10.2021

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 19.10.2021 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Anja Schmitt
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Foto von Olya Kobruseva von Pexels

Bezüglich der Zertifizierung der Gaspipeline Nord Stream 2 „liegt der Ball“ laut dem russischen EU-Botschafter Wladimir Tschischow auf der Seite von Berlin. Das Zertifizierungsverfahren soll ihm zufolge bis zum 8. Januar 2022 abgeschlossen sein. Dies schreibt das russische online Magazin „SNA News“ .

Weiter heißt es hierzu auf deren deutschen Webseite: "„Die Pipeline ist gebaut, ja. Das erste Rohr ist schon mit Gas gefüllt. Es bleibt noch, die Zertifizierung abzuschließen. Ich gehe davon aus, dass dieser Ball im Tor der deutschen Regulierungsbehörde liegt. Das (Zertifizierungs-)Verfahren dauert vier Monate. Der Stichtag ist der 8. Januar“, sagte Tschischow am Dienstag in einer Pressekonferenz.

„Wenn sie es früher tun, ist es besser für die Endverbraucher“, betonte er.

Nord Stream 2 ist technisch startklar

Das Projekt Nord Stream 2 umfasst den Bau von zwei Strängen der Pipeline mit einer Gesamtkapazität von 55 Milliarden Kubikmetern Gas pro Jahr.

Der erste Strang der Gasleitung ist nach Angaben der Nord Stream 2 AG betriebsbereit. Die Befüllung mit Gas sei abgeschlossen und somit seien die Voraussetzungen geschaffen, um den Gastransport zu starten, teilte der Pipelinebetreiber mit, ohne ein Datum für die Inbetriebnahme zu nennen. Der Gazprom-Vorstand verfolgt nach eigener Darstellung das Ziel, die Pipeline noch in diesem Jahr in Betrieb nehmen zu können.

Mit der Inbetriebnahme von Nord Stream 2 könnte deutlich mehr russisches Erdgas über die Ostsee nach Deutschland zur Weiterleitung in andere EU-Staaten transportiert werden. Die Gasversorgung Europas würde noch stabiler gesichert. Allerdings steht die Betriebsgenehmigung der deutschen Behörden und der EU-Kommission für die russisch-europäische Pipeline noch aus."

Quelle: SNA News (Deutschland)

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