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Brasilien auf Platz 23 der deutschen Außenhandelspartner

Archivmeldung vom 03.08.2016

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 03.08.2016 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Behördenschild des StatistischesnBundesamtes. Bild: Kandschwar / wikipedia.org
Behördenschild des StatistischesnBundesamtes. Bild: Kandschwar / wikipedia.org

Am 5. August werden in Brasilien die Olympischen Spiele 2016 eröffnet. Auf der Liste der wichtigsten Handelspartner Deutschlands rangierte das südamerikanische Land nach vorläufigen Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) im Jahr 2015 mit einem Volumen von 18,4 Milliarden Euro auf Platz 23. Bei den Ausfuhren belegte Brasilien Platz 26 (9,9 Milliarden Euro) und bei den Einfuhren Platz 24 (8,5 Milliarden Euro).

In den Jahren 2011 bis 2014 hatte der Wert der Ausfuhren nach Brasilien jeweils über 10 Milliarden Euro gelegen. 2011 hatte er noch 11,2 Milliarden Euro betragen. Auch der Wert der Einfuhren lag 2015 niedriger als in den genannten Vorjahren.

Rund ein Sechstel der Einfuhren aus Brasilien waren 2015 Eisenerze (15,9 %). Der Wert dieser Gütergruppe belief sich auf 1,4 Milliarden Euro und lag damit um 30 % niedriger als im Vorjahr (1,9 Milliarden Euro). Im Jahr 2011 hatten die Eisenerzimporte aus Brasilien mit 2,9 Milliarden Euro noch einen Anteil von 25,6 % an allen Einfuhren aus dem Land ausgemacht.

Eine Ursache für den wertmäßigen Rückgang zwischen 2011 und 2015 um 53 % ist die Preisentwicklung auf dem Rohstoffmarkt. Die Abnahme der eingeführten Mengen von 23,9 Millionen Tonnen (2011) auf 23,5 Millionen Tonnen (2015) war nur geringfügig.

Im täglichen Leben bekannter sind die Kaffeeimporte, die 2015 mit 1,0 Milliarden Euro (378 000 Tonnen) einen Anteil von 11,8 % an allen Importen aus Brasilien ausmachten. Auch hier lassen sich am Verhältnis von Wert und Menge Preisschwankungen erkennen. Im Jahr 2011 hatte der Wert der Kaffeeimporte für etwa die gleiche Menge (379 000 Tonnen) noch 1,4 Milliarden Euro betragen, so dass der wertmäßige Rückgang um 26 % gegenüber 2011 vor allem auf niedrigere Preise im Jahr 2015 zurückzuführen ist.

Bei den deutschen Exporten nach Brasilien spielten Luftfahrzeuge (7,8 % oder 774 Millionen Euro) sowie Fahrgestelle und Motoren (7,1 % oder 706 Millionen Euro) eine wichtige Rolle. Pharmazeutische Erzeugnisse (6,6 % oder 650 Millionen Euro) und Pharmazeutische Grundstoffe (6,3 % oder 621 Millionen Euro) waren ebenfalls bedeutsam. Personenkraftwagen hatten an den Ausfuhren nach Brasilien einen Anteil von 4,6 % (457 Millionen Euro).

Quelle: Statistisches Bundesamt (ots)

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