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NRW-Europaminister Holthoff-Pförtner für neue Aufgabenverteilung in der EU

Archivmeldung vom 13.10.2018

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 13.10.2018 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Stephan Holthoff-Pförtner
Stephan Holthoff-Pförtner

Bild: Eigenes Werk /OTT

NRW-Europaminister Stephan Holthoff-Pförtner sieht bei der Europa-Wahl im kommenden Mai die Zukunft der Europäischen Union in Gefahr. Holthoff-Pförtner sagte der Düsseldorfer "Rheinischen Post" (Samstag): "Es besteht die konkrete Gefahr, dass bei der Europawahl rechtspopulistische und europafeindliche Kräfte eine Mehrheit bekommen, die dieses weltweit einzigartige Projekt Europa aufkündigen."

Angesichts der immer offensiveren geopolitischen Interessen Russlands und Chinas sei es wichtiger denn je, dass Europa zusammenstehe. Der Minister plädiert für eine neue Aufgabenverteilung innerhalb der EU. Holthoff-Pförtner sagte der "Rheinischen Post": "Europa muss handlungsfähig werden. Wir müssen mehr auf die spezifischen Möglichkeiten der einzelnen Staaten eingehen. Die einen sichern die Außengrenzen, die anderen engagieren sich besonders beim Thema Migration oder Klimawandel. Manche haben besondere diplomatische Beziehungen, wie zum Beispiel Österreich zum Balkan. Sie können viel stärker Brückenbauer sein. Die Franzosen können und wollen nach dem Brexit eine größere Verantwortung für die Mitgestaltung übernehmen."

Quelle: Rheinische Post (ots)

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