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Flüchtlinge aus der Ukraine: Wir können nicht zurück in unsere Heimat, weil wir dort jetzt als Kollaborateure Russlands gelten

Archivmeldung vom 19.09.2022

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 19.09.2022 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Sanjo Babić
Bild: Screenshot RT DE / Eigenes Werk
Bild: Screenshot RT DE / Eigenes Werk

Ukrainische Flüchtlinge aus der Region Charkow, die Zuflucht in Russland gefunden haben, haben am Samstag vor den Kameras von Journalisten erklärt, warum sie nicht in ihre Heimat zurück können, selbst wenn sie wollten. Aufgrund des derzeit geltenden Kriegsrechts in der Ukraine befürchten sie, dass sie mit ihrer Flucht nach Russland beziehungsweise weil sie nicht mit Waffen gegen die russischen Verbände gekämpft haben, nun als Staatsfeinde oder russische Kollaborateure gelten. Dies berichtet das Magazin "RT DE".

Weiter berichtet RT DE: "Diese Befürchtung ist nicht unbegründet: Nicht nur wurden zahlreiche Parteien und TV-Sender wegen ihrer angeblichen "Verbindungen" oder "Zusammenarbeit" mit Russland verboten. Mittlerweile gilt sogar als Kollaborateur, wer Lebensmittelhilfen von russischer Seite annimmt. Kollaborateure müssen strafrechtliche Konsequenzen bis hin zu jahrelanger Haft fürchten.

Zudem tauchen seit Monaten immer mehr Videos auf, die dokumentieren, dass auch Selbstjustiz praktiziert wird. Vermeintliche oder angebliche "Russland-Freunde" werden etwa an Laternenmasten oder Bäume gefesselt und mit blauer Farbe beschmiert und harren dann dort als Prügelsäcke aus. Milizen oder Bürger schlagen und treten dann auf sie ein, sooft sie wollen. Auch außergerichtliche Hinrichtungen und Morde wegen angeblicher "Russland-Verbindungen" sind in der Ukraine nichts Außergewöhnliches mehr."

Quelle: RT DE

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