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„Die Chinesen behandeln uns wie Affen“

Archivmeldung vom 12.07.2021

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 12.07.2021 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Sanjo Babić
Bild: FDS / UM / Eigenes Werk
Bild: FDS / UM / Eigenes Werk

Der Streit zwischen einem kongolesischen Arbeiter und seinem chinesischen Chef in der Demokratischen Republik Kongo offenbart die Spannungen. Ein am 30. Juni veröffentlichtes Video zeigt einen Kampf zwischen einem kongolesischen Arbeiter und seinem chinesischen Vorgesetzten auf einem Fabrikgelände in der südlichen Provinz Lualaba der Demokratischen Republik Kongo. Dies ist nicht der erste Vorfall in dieser Region, in der mehrere chinesische Unternehmen Minen betreiben, die wenig Rücksicht auf die sozialen Rechte ihrer Mitarbeiter nehmen. Dies berichtet das Magazin "Unser Mitteleuropa" unter Verweis auf einen Bericht in "FDS".

Weiter berichtet das Magazin: „Es gäbe weniger Probleme, wenn die chinesischen Expatriates weniger Kontakt zu den kongolesischen Arbeitskräften hätten,“ erklärt Freddy Kasongo, Generalsekretär der Beobachtungsstelle für Studien und Unterstützung zur sozialen und ökologischen Verantwortung.

„Im Bergbausektor in der Demokratischen Republik Kongo haben frühere westlichen Unternehmen alle oder die meisten ihrer Vermögenswerte an chinesische Gruppen verkauft. Das chinesische Management weicht vom westlichen Management vor allem in Bezug auf die Behandlung der Belegschaft ab.“

„In seinem eigenen Land wird ein Schwarzer von einem Ausländer misshandelt“, sagt ein Internetnutzer, während ein anderer glaubt, dass „die Chinesen in diesem Land so viel Macht haben, dass sie auf den Kongolesen herumtrampeln.“

Nach Angaben unserer Beobachter ereignete sich der Streitfall mehr als 100 km entfernt, auf der Baustelle einer neuen Kupferminenanlage in der Gemeinde Fungurumé. Die Tenke Fungurumé Mining ist einer der weltweit größten Kupfer- und Kobaltproduzenten, der seit 2018 zu 80 % zu China Molybdenum gehört.

Die Schlägerei ereignete sich vor dem Hintergrund sozialer Spannungen zwischen chinesischen Vertretern der Firma Majengo, die für die Baustelle verantwortlich ist, und lokalen Arbeitern. Einer der Arbeiter war Zeuge der Szene war und bat um Anonymität: „Es war früh am Morgen. Der chinesische Vorgesetzte, den Sie im Video sehen, gab meinem Kollegen eine Anweisung, die dieser nicht befolgte. Die Dinge wurden hitzig. Der Chinese machte unhöfliche Bemerkungen. Und sie haben sich geprügelt.“

„Es ist sehr schwierig, mit den Chinesen zu arbeiten. Sie lassen uns über das Acht-Stunden-Limit hinaus arbeiten. Wir bekommen keinen bezahlten Urlaub. Abwesenheiten werden am Ende des Monats von unserem Lohn abgezogen. Und vor allem: Die chinesischen Vorgesetzten verachten uns und beschimpfen uns. Sie nennen uns Affen.“

  • Datenbasis: FDS

Quelle: Unser Mitteleuropa

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