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Röttgen warnt vor vorschnellen Urteilen über künftige US-Außenpolitik

Archivmeldung vom 16.01.2017

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 16.01.2017 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Norbert Röttgen (2016)
Norbert Röttgen (2016)

Bild: Eigenes Werk /OTT

Norbert Röttgen (CDU), Vorsitzender des Auswärtigen Ausschusses im Bundestag, warnt vor vorschnellen Urteilen über die künftige US-Außenpolitik. "Die große, offene Frage ist, welcher außenpolitische Ansatz sich in den USA durchsetzen wird", sagte Röttgen der "Heilbronner Stimme". "Natürlich gibt es Anlass zur Sorge. Aber wir müssen auch sehen, dass nach meiner Einschätzung noch gar nicht wirklich über die Grundzüge der künftigen amerikanischen Außenpolitik entschieden worden ist."

Wenige Tage vor der Amtseinführung des neuen Präsidenten betonte Röttgen: "Donald Trump, ob es uns gefällt oder nicht, ist der gewählte Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika. Die USA nehmen für die Sicherheit Europas, auch nach dem Ende des Kalten Krieges, eine nicht ersetzbare Rolle ein. Daraus folgt, dass wir das transatlantische Verhältnis auch unter Trump so gestalten, dass es unseren Sicherheitsinteressen gerecht wird. Ich empfehle einen realpolitischen Umgang mit Trump."

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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