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Transatlantik-Koordinator fürchtet NATO-Schwächung durch EU-Staaten

Archivmeldung vom 20.11.2019

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 20.11.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Peter Beyer (2017)
Peter Beyer (2017)

Foto: Tobiberlin
Lizenz: CC BY-SA 4.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Vor dem Treffen der NATO-Außenminister am Mittwoch in Brüssel hat der Transatlantik-Koordinator der Bundesregierung, Peter Beyer (CDU), vor einer Abkehr von den USA und der Schwächung der NATO durch europäische Mitgliedstaaten gewarnt.

"Der Ansatz weniger NATO und mehr Europa", wie der französische Staatspräsident Emmanuel Macron ihn propagiere, "macht keinen Sinn", sagte Beyer den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Mittwochsausgaben). Wer den USA den Rücken zukehre, werde "sich außen- und sicherheitspolitisch schnell auf verdammt schwerem Terrain wiederfinden", so der Transatlantik-Koordinator der Bundesregierung weiter. Die USA seien immer noch ein verlässlicher und guter Partner.

"Wir brauchen eine starke NATO und eine starke, außen- und sicherheitspolitisch eng vernetzte Europäische Union", sagte Beyer den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. Bei dem Treffen der NATO-Außenminister wird die jüngste Kritik von Frankreichs Staatspräsident an der Allianz erstmals auf hoher Bündnis-Ebene zur Sprache kommen. Macron hatte die NATO als "hirntot" bezeichnet und beklagt, es gebe bei strategischen Entscheidungen keine Koordinierung zwischen den USA und den übrigen NATO-Ländern. Macron rief deshalb zu mehr europäischer Eigenständigkeit auf.

Quelle: dts Nachrichtenagentur


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