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SPD-Innenpolitiker Lischka fordert europäisches Terrorabwehrzentrum

Archivmeldung vom 23.03.2016

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 23.03.2016 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Burkhard Lischka Bild: burkhard-lischka.de
Burkhard Lischka Bild: burkhard-lischka.de

Der innenpolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Burkhard Lischka, hat als Konsequenz aus den Terroranschlägen von Brüssel die Errichtung eines Europäischen Terrorabwehrzentrums nach deutschem Vorbild gefordert.

"Die fürchterlichen Terroranschläge in Brüssel führen uns leider eines wieder vor Augen: Die Gefahr terroristischer Anschläge in Europa ist aktueller denn je", sagte er der in Halle erscheinenden "Mitteldeutschen Zeitung". "Auch Deutschland steht im Fadenkreuz und ist ein erklärtes Angriffsziel." Lischka fügte hinzu: "Die derzeit größte offene Flanke bei der Terrorismusabwehr, die es schleunigst zu schließen gilt, ist die fehlende Vernetzung der Sicherheitsbehörden auf europäischer Ebene. Wir brauchen einen besseren Datenaustausch untereinander und ein Europäisches Terrorismusabwehrzentrum." Hier könne das Gemeinsame Terrorismusabwehrzentrum in Berlin-Treptow, das 2004 als Reaktion auf die Anschläge vom 11. September 2001 errichtet wurde, als Vorbild dienen.

Quelle: Mitteldeutsche Zeitung (ots)

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